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DIE 3 BANANEN TAKTIK • EM 2024 POLEN-ÖSTERREICH

Und wieder wird eine spontane Einladung zu einem erfüllten Nachmittag mit Fussball, Natürlich nur weil EM und Polen gegen Österreich und das, nicht zu Hause sondern in der ehrwürdigen Villa unsere Freundin Jolanda in Dreistetten. Polnische Küche  von der Gastgeberin zubereitet erfüllt unsere Sinne und Mägen. Wunderbare kalte pinkfarbene polnische Suppe Chlodnik, https://eatsmarter.de/rezepte/kalte-rote-bete-suppe-mit-hartem-ei-chlodnik, anschließend Pirogge- was sonst. 

Die Pirogge ist eine gefüllte Teigtasche aus Hefe-, Blätter- oder Nudelteig, die in der ostmittel- und osteuropäischen sowie finnischen Küche weit verbreitet ist. Die Art der Herstellung, Füllungen und Bezeichnungen variieren von Region zu Region.

Die Nachspeise  mit interessantem Namen Pavlova versüßte uns als Abschluß des Menüs den Abend , daß liebevoll von Fabio serviert wurde.

Woher hat der Legende nach das Dessert Pavlova seinen Namen?

Die Legende sagt, dass der Küchenchef des Hotels Esplanade in der australischen Stadt Perth diese Torte im Jahr 1935 erfunden haben soll und ihr deshalb den Namen «Pavlova» gegeben habe, weil der Tortenboden so leicht sei, wie die Pavlova.

In welchem Land das Gebäck erfunden wurde, ist umstritten. Das Oxford English Dictionary nennt Neuseeland als Ursprungsort, da dort das älteste bekannte Rezept mit diesem Namen 1927 erschien. Auf einer russischen Silbermünze von 1993 ist ein Porträt Pawlowas abgebildet.

Wer die Pavlova erstmals kreiert hat, ist seit Jahrzehnten zwischen Australien und Neuseeland umstritten. In Australien wird die Version favorisiert, nach der der deutschstämmige Herbert Sachse als Küchenchef des Hotels Esplanade in Perth diese Torte im Jahr 1935 erfunden und mit der Bemerkung „Es [das Baiser] ist leicht wie die Pavlova“ nach Anna Pawlowa benannt hat, wobei er sich von dem Tutu der russischen Balletttänzerin inspirieren ließ.[2] Der Name Pavlova wurde in Neuseeland nachweislich schon 1927 benutzt, jedoch zunächst für eine andere Süßspeise. Die neuseeländische Anthropologin Helen Leach fand nach ausgiebigen Recherchen mehrere Belege dafür, dass die Torte bereits vor 1935 in Neuseeland bekannt gewesen war.[1] In einem neuseeländischen Kochbuch aus dem Jahr 1929 ist ein Rezept für Pavlova Cakes enthalten, die weitgehend der bekannten Pavlova entsprechen, mit dem Unterschied, dass es sich dabei um mehrere kleine Törtchen handelte. Ähnliche Rezepte erschienen in den folgenden Jahren, sodass davon auszugehen ist, dass Sachse nicht der Erfinder ist.

Warum manche Menschen dazu neigen andere Menschen zum Teilen und Denken anzuregen, konnte nicht geklärt werden, aber der Vater von Jolanda verschenkte in früheren Zeiten als Dankeschön immer eine ungerade Anzahl von Bananen an eine gerade Anzahl von Personen. Sie nannten es die 3 Bananen für 2 Regel oder Taktik.

Spannenderweise bemühte sich Rudi  seinem Rüden unzählige kriechende Zecken mit Hilfe Jolandas Fingerfertigkeit aus dem Fell zu ziehen. Marion bewunderte glücklich ausschweifend ihre Lieblingsfarbe der Suppe, ein strahlendes Pink, serviert in einem Suppenteller in berauschendem Türkis und einen duftenden Fächer aus Thailand in fast der gleichen Farbe.


Bis wir in gemütlicher Freitags Nachmittagsstimmungsgesellschaft auf den Anpfiff des EM Fussballspieles des Abends Polen gegen Österreich entgegenfieberten. 

Also fieberten wir, das ist vielleicht ein wenig zuviel aufgetragen, aber irgendwie trotzdem erfrischend die sportlichen Konkurrenzstimmung der Anwesenden zu bemerken, die ohne Sport manchmal nicht so harmonisch erscheint. Kann Konkurrenz überhaupt harmonisch sein?

Die Pause füllte sich mit Geschichten. Wir erzählten von Zeiten, in denen mir Pferde die Verbundenheit zur Erde vermitteln konnten und sehr wichtig in meinem Leben waren und  wir , Fritz und ich nach Andalusien reisten. 

Wir besuchten, teils geschäftlich die Feria del Caballo in Jerez, die, auch bekannt als Pferdemesse, wird traditionell während der zweite Maiwoche gefeiert, obwohl die genauen Daten von Jahr zu Jahr variieren können, wie in diesem Fall heuer, der traditionell in der ersten Woche beginnt.

Wir erzählten von den wunderschönen, bunten Flamencokleidern und Reitern auf den wunderbaren spanischen Pferden, den Andalusiern.

Ich erzählte von einem  unvergesslichen Glückserlebnis, wo ich im Sonnenuntergang auf einem andalusischen Hengst am Sandstrand von Andalusien, geritten bin. 

Wir besuchten damals unter anderem die Königlich-Andalusische Reitschule und die Sherry Bodegas  von Alvaro Domecq


Die Nachmittage und Abende bei Jo und Fabio werden immer mehr zu einem nicht mehr wegzudenkendem Highlight während der Tage, Wochen, Monate und Jahres, die einem mitunter irgendwie die Langeweile des Lebens vergessen mag. Oder fühlt es sich nur so an, weil wir die Kontrolle über unser Leben im Alltage zu sehr perfektioniert haben. Wieder einmal loslassen und alles so aufnehmen, wie es kommt. Die Gedankenkontrolle verlieren und aussprechen, was einem gerade einfällt.  Wir geniessen, die Unterhaltung, die Geschichten des Gegenübers und verlieren uns gerne in Gedankenreisen mit oder ohne dem anderen. OHNE Animositäten.

ANIMOSITÄT:  Abneigung, Antipathie, Aversion, Feindschaft, Feindseligkeit, Groll. Beispiele: Innerhalb der Mannschaft sind leichte Animositäten spürbar. „Doch ...


Ohne Neid und Missgunst, ohne versteckte Angriffe und Ausgrenzungstaktiken, ohne bewußte oder unbewußte Manipulation, einfach ein positiver Enegrieaustausch, den man suchend nur selten finden wird. Es passiert einfach und wir schlafen gut und oft auch besser.

Einen wunderschönen Abend und noch bessere Tage an alle meine Leser;innen.




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