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DAS LICHT SIEHT DIE FINSTERNIS

  • Autorenbild: MOO
    MOO
  • vor 6 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

niemals umgekehrt.


26.06.2026

Ein besonderes Datum

Eine kleine mathematische Besonderheit

Tag und Jahr beginnen und enden mit 26.

Die Ziffer 2 kommt dreimal vor.

Die Ziffer 6 kommt viermal vor.

Insgesamt bestehen 7 der 8 Ziffern nur aus den Zahlen 2 und 6.


27.07.2027

28.08.2028

29.09.2029


Meine geliebte und langjährigste Freundin, meine Schwester aus der Parallelwelt, Mele kam vorbei-spontan zu Besuch. Wir verbrachten entspannte Stunden, aßen Obst und tranken Wasser und redeten. Zum Ausklang eines wundervollen  Tages genossen wir in der Dämmerung  die Stille und die laue Waldluft am Waldrand. Wir legten uns in die bequeme Couch vor dem Pool und sahen vor dem rosablaugetönten Horizont  in eine traumhaften Dämmerung. Die Venus oder die zwei Venusse ( dieErklärung bleibt für immer unser besonderer Moment) standen in der Mitte am  Himmel und zahlreiche kleine Fledermäuschen flogen schwirrend umher auf der schnellen Suche nach den Insekten die knapp über der Wasseroberfläche tummelten.


 Symbolbild
Symbolbild

Manchmal macht ein kleiner Unterschied in der Wortwahl einen großen Unterschied mit unterschiedlichsten Gefühlen.

Wenn jemand sagt: „Ich gehe jetzt rüber.“, löst das bei mir völlig andere Emotionen aus als der Satz „Ich bin jetzt drüben“

„Ich gehe jetzt rüber.“ bedeutet in meiner Wahrnehmung: Ich gehe weg. Das berührt etwas in mir, macht mich traurig und weckt unbewusst die Angst vor einem Abschied.

„Ich bin drüben“ fühlt sich dagegen ganz anders an. Dieser Satz beschreibt einfach die Realität des Augenblicks: Ich bin noch da – am selben Ort, nur ein paar Meter weiter entfernt als vorher. Es ist eine Feststellung des Jetzt und festigt die Verbunden- und Vertrautheit. Sie vermittelt Nähe statt Trennung und löst in mir ein gutes Gefühl aus. So werden positive Emotionen geteilt, weil ich weiß: Du bist da.



Hier ist eine psychologischere Formulierung, die erklärt, warum dieselbe Situation je nach Formulierung unterschiedliche Gefühle auslösen kann:

Mir ist bewusst geworden, wie stark Worte unsere innere Wahrnehmung beeinflussen können.

Wenn jemand sagt: „Ich gehe jetzt rüber.“, richtet sich meine Aufmerksamkeit auf die Bewegung des Weggehens. Mein Gehirn verarbeitet zunächst den Verlust von Nähe. Obwohl ich weiß, dass die Person nur das Zimmer wechselt, wird unbewusst das Gefühl von Trennung aktiviert. In mir entsteht Traurigkeit und manchmal sogar die Angst vor einem Abschied.

Sagt dieselbe Person hingegen: „Ich bin drüben“, verändert sich meine innere Wahrnehmung. Der Fokus liegt nicht auf dem Weggehen, sondern auf dem Dasein. Die Aussage beschreibt die Gegenwart: Ich bin da – am selben Ort, nur ein paar Meter weiter. Das vermittelt Kontinuität und Sicherheit. Mein Gehirn erlebt keine Trennung, sondern Verbundenheit trotz räumlicher Distanz.



Die Situation ist objektiv dieselbe. Nur die sprachliche Form verändert den inneren Fokus. Worte lenken unsere Aufmerksamkeit – entweder auf das, was wir verlieren, oder auf das, was weiterhin vorhanden ist. Genau darin liegt ihre psychologische Kraft.

Diese Formulierung orientiert sich an Erkenntnissen der Psychologie: Sprache beeinflusst, worauf unser Gehirn seine Aufmerksamkeit richtet und welche Emotionen dadurch aktiviert werden. Wenn Nähe, Sicherheit oder Verlust bereits emotional bedeutsam sind, können unterschiedliche Formulierungen tatsächlich verschiedene Gefühle auslösen.

Hier eine wissenschaftliche Formulierung, die psychologische Erkenntnisse verständlich aufgreift:

Aus psychologischer Sicht können unterschiedliche Formulierungen dieselbe Situation völlig verschieden erleben lassen.

Der Satz „Ich gehe jetzt rüber.“ lenkt die Aufmerksamkeit auf den Vorgang des Weggehens. Unser Gehirn verarbeitet zuerst die Bewegung des Sich-Entfernens. Dadurch können unbewusst Assoziationen mit Trennung, Distanz oder Abschied aktiviert werden. Menschen, die sensibel auf Nähe und Verbundenheit reagieren, erleben dadurch häufiger Gefühle wie Traurigkeit oder Verlust.

Der Satz „Ich bin drüben“ richtet den Fokus dagegen auf den aktuellen Zustand. Die Aussage vermittelt: Ich bin weiterhin da – nur an einem anderen Ort. Das Gehirn verarbeitet diese Information als Kontinuität statt als Trennung. Die räumliche Distanz bleibt dieselbe, doch das Gefühl von Verbundenheit wird aufrechterhalten. Dies kann Sicherheit, Ruhe und emotionale Stabilität fördern.

Die objektive Realität verändert sich durch die Wortwahl nicht. Was sich verändert, ist der Aufmerksamkeitsfokus. Die Kognitionspsychologie beschreibt, dass Sprache beeinflusst, welche Aspekte einer Situation hervorgehoben werden. Dieser Effekt wird als Framing bezeichnet: Unterschiedliche sprachliche Rahmen führen dazu, dass identische Sachverhalte unterschiedlich wahrgenommen und emotional bewertet werden.

Das bedeutet nicht, dass Worte die Wirklichkeit verändern. Sie beeinflussen jedoch, wie unser Gehirn diese Wirklichkeit interpretiert. Deshalb können bereits kleine Unterschiede in der Formulierung unterschiedliche emotionale Reaktionen hervorrufen.

Einige Informationen stützten sich auf etablierte Konzepte der Kognitionspsychologie und Psycholinguistik, insbesondere Framing, Aufmerksamkeitslenkung und die enge Verbindung zwischen Sprache, Wahrnehmung und Emotion. Es werden Aussagen vermieden, die über den wissenschaftlichen Kenntnisstand hinausgehen.

2 Kommentare


thomas heindl
thomas heindl
vor 6 Tagen

Sowohl der Einfluss der Sprache auf uns, als auch die Tiefe, mit der unsere Sprachwahl unser Befinden wiederspiegelt - beides wird nicht selten unterschätzt.


Danke für diese Einblicke!

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MOO
MOO
vor 6 Tagen
Antwort an

🙏

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