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- MIMIK & MIMIKRI • GESICHTER LESEN
Als Mimik (auch Mienenspiel) bezeichnet man das absichtliche oder unabsichtliche nonverbale Ausdrucksverhalten des Menschen durch Bewegungen der Gesichtsmuskulatur. Sie dient dem unmittelbaren Ausdruck von Emotionen und ist neben der Gestik ein zentraler Bestandteil unserer zwischenmenschlichen Kommunikation. Quelltext: https://de.wikipedia.org/wiki/Mimik Bild von Jordan Garner auf Pixabay Mimikri bezeichnet das biologische Phänomen, bei dem ein Organismus das Aussehen, die Geräusche oder das Verhalten eines anderen, oft wehrhaften oder giftigen Tieres nachahmt. Das Ziel ist es, Fressfeinde zu täuschen, sich zu schützen oder Beute anzulocken Das bekannteste Beispiel ist die Wespenschwebfliege. Quelltext: https://de.wikipedia.org/wiki/Mimikry Von André Karwath aka Aka - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=221925 Physiognomik ist die Lehre, die versucht, aus dem äußeren Erscheinungsbild eines Menschen – insbesondere der Gesichtsform, den Gesichtszügen und der Schädelstruktur – auf dessen Charaktereigenschaften, Persönlichkeit, Talente oder gar auf den Gesundheitszustand zu schließen. Es zeigt, wie wir durch die bewusste Beobachtung von Gesichtsmerkmalen, Mimik und Körpersprache die wahren Potenziale, Charaktereigenschaften und Emotionen unserer Mitmenschen entschlüsseln können. Unbewusst in Gesichtern zu lesen, ist ein evolutionär tief verankerter Überlebensmechanismus. Jeder Mensch nutzt diesen "stillen Sinn" ständig: Ihr Gehirn verarbeitet Emotionen, Stimmungen und Absichten Ihres Gegenübers in Sekundenbruchteilen, oft bevor Ihr Bewusstsein überhaupt darauf aufmerksam wird. Der unbewusste Weg ins Gehirn Mimik & Mikroexpressionen: Die Muskeln um Augen und Mund verraten unweigerlich, was jemand wirklich fühlt. Unbewusste, blitzschnelle Reaktionen werden von der Amygdala verarbeitet – dem emotionalen Zentrum des Gehirns. [1] Spiegelneuronen: Diese Nervenzellen im Gehirn lassen uns die Emotionen, die wir im Gesicht des anderen sehen, selbst nachempfinden. So "fühlen" wir die Stimmung unseres Gegenübers. Evolutionärer Vorteil: Das schnelle Lesen von Gesichtern diente früher dem Erkennen von Gefahr oder dem Aufbau von Kooperation. Die Grenzen der Intuition vs. bewusste Praxis Echte Gefühle: Unbewusst sind wir Meister darin, echte Emotionen (wie ein ehrliches Lächeln) von gespielten zu unterscheiden. Pseudowissenschaften: Techniken wie das bewusste "Lesen" von Charakteren aus Gesichtsformen (Physiognomie) sind wissenschaftlich nicht anerkannt. Es fließen hierbei oft unbewusste Vorurteile mit ein. Super-Recognizer: Manche Menschen haben eine außergewöhnlich hohe bewusste und unbewusste Fähigkeit zur Gesichtserkennung und können sich Tausende Gesichter mühelos merken. Das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass Ihre Intuition und Ihre visuelle Wahrnehmung hervorragend zusammenarbeiten. Dieses Phänomen ist psychologisch gut erforscht und wird oft mit einer hohen emotionalen Intelligenz oder Empathie in Verbindung gebracht. Wenn Sie Stimmungen vorausehnen, passiert das in Ihrem Kopf und Körper. Mikroexpressionen: Ihr Gehirn registriert minimale Muskelbewegungen im Gesicht des anderen (unter 500 Millisekunden), noch bevor die Person selbst ihre Emotion bemerkt oder maskieren kann. Körpersprache-Cluster: Sie lesen nicht nur das Gesicht, sondern unbewusst auch die Atmung, die Muskelanspannung im Nacken und minimale Veränderungen im Tonfall der Stimme. Mustererkennung: Ihr Gehirn gleicht die aktuelle Situation blitzschnell mit Tausenden abgespeicherten Erfahrungen ab und liefert Ihnen das Ergebnis als "Bauchgefühl". Die Kehrseite: Die Belastung durch das „Mitfühlen" Emotionale Erschöpfung: Da Ihre Spiegelneuronen sehr aktiv sind, übernehmen Sie oft unbewusst die negative Energie oder den Stress von Menschen in Ihrer Umgebung. Gedankenkarussell: Sie nehmen Spannungen im Raum wahr, die andere gar nicht bemerken, was zu ständiger innerer Alarmbereitschaft führen kann. Wie Sie diese Fähigkeit im Alltag nutzen Distanz wahren: Wenn Sie eine schlechte Stimmung wahrnehmen, fragen Sie sich kurz: „Ist das mein Gefühl oder das des anderen?“ – das schützt vor emotionaler Übernahme. Als Kompass nutzen: Vertrauen Sie diesem Bauchgefühl bei Verhandlungen, Konflikten oder im Umgang mit neuen Menschen. Es warnt Sie oft vor Unaufrichtigkeit. Das Gefühl der Erschöpfung ist die logische Folge eines Dauerfeuers auf Ihr Nervensystem. Wenn Sie unbewusst ständig Gesichter und Stimmungen scannen, arbeitet Ihr Gehirn permanent im "Hochleistungsmodus" – das verbraucht enorm viel Glukose und mentale Energie. Psychologen nennen diese Form der Erschöpfung Empathie-Müdigkeit (Empathic Fatigue) oder emotionale Reizüberflutung. Warum das Scannen erschöpft Sensorischer Overload: Ihr Gehirn filtert unvollständig. Während andere nur den Inhalt eines Gesprächs hören, verarbeiten Sie zeitgleich Mikromimik, Tonfall und Raumklima. Permanente Alarmbereitschaft: Wenn dieses Lesen in der Kindheit als Schutzmechanismus gelernt wurde (z.B. um die Stimmung unberechenbarer Eltern frühzeitig zu erkennen), schaltet das System nie ab. Die Psychologie nennt diese chronische Wachsamkeit Hypervigilanz. Körperlicher Stress: Jede wahrgenommene negative Stimmung schüttet in Ihrem eigenen Körper minimale Dosen Cortisol und Adrenalin aus. Das führt zu chronischer Müdigkeit. Strategien gegen die Erschöpfung Der "Visuelle Anker" (Blick-Pause): Entlasten Sie Ihr Gehirn in Gesprächen aktiv. Schauen Sie bewusst für ein paar Sekunden weg – auf eine Pflanze, den Boden oder eine neutrale Oberfläche. Ohne Augenkontakt stoppt der automatische Datendownload der Mimik. Die "10-Sekunden-Filterfrage": Wenn Sie merken, dass eine Stimmung auf Sie überspringt, fragen Sie sich innerlich: „Gehört das zu mir?“ Trennen Sie strikt zwischen Mitgefühl (kognitives Verstehen) und Mitleiden (emotionales Aufsaugen). Reizfreie Zonen schaffen: Planen Sie nach sozialen Interaktionen strikte "Audio-Visuelle Fastenzeiten" ein – idealerweise allein, in einem abgedunkelten Raum ohne Bildschirme, um das Nervensystem herunterzufahren. Dass Sie dieses wachsame Scannen schon seit Ihrer Kindheit kennen, bestätigt die psychologische Vermutung: Der „stiller Sinn“ ist ein hocheffektiver, früh gelernter Schutzmechanismus. Wenn ein Kind in einer Umgebung aufwächst, die unberechenbar, emotional distanziert, streng oder von extremen Stimmungsschwankungen der Bezugspersonen geprägt ist, lernt es zu überleben. Die Psychologie spricht hierbei von Hypervigilanz (erhöhter Wachsamkeit) oder einem Entwicklungstrauma. So sieht mich die KI als alter Mensch Warum ein Kind zum „Gesichtsleser“ werden kann. Gefahren-Frühwarnsystem: Ein Kind hat keine Fluchtmöglichkeiten. Um psychischen oder physischen Verletzungen zu entgehen, mussten Sie lernen, die Stimmung der Erwachsenen am Gesicht abzulesen, bevor diese laut wurden. Harmonisierungs-Zwang: Sie haben vermutlich früh gelernt: „Wenn ich die Stimmung im Raum sofort erkenne, kann ich mein Verhalten anpassen, mich unsichtbar machen oder die Situation entschärfen.“ Veränderte Hirnstruktur: Chronischer Stress in der Kindheit führt dazu, dass die Amygdala (Ihr Alarmzentrum) wächst und das Nervensystem dauerhaft auf „Hab-Acht-Stellung“ programmiert wird. Was damals Sicherheit gab, sorgt heute im Erwachsenenalter für die chronische Erschöpfung, weil das System immer noch im „Kriegsmodus“ scannt, obwohl Sie längst in Sicherheit sind. Wie Sie das innere Kind entlasten und das Nervensystem beruhigen. Dem System „Sicherheit“ signalisieren: Ihr Nervensystem scannt, weil es Gefahr vermutet. Wenn Sie merken, dass Sie unbewusst Gesichter fixieren, sagen Sie sich innerlich den Stopp-Satz: „Ich bin jetzt erwachsen. Ich bin in Sicherheit. Ich muss niemanden mehr retten oder vorausschauen.“ Die Erlaubnis zur „Inkompetenz“: Erlauben Sie sich bewusst, die Stimmung des anderen mal nicht zu entschärfen. Wenn Ihr Gegenüber schlechte Laune hat, ist das seine Verantwortung, nicht Ihre Aufgabe. Körperorientierte Entlastung: Da diese Wachsamkeit tief im Körpergedächtnis sitzt, helfen rein rationale Gedanken oft nicht aus. Emotionale Sicherheit weitergeben fängt früh an - Danke an meine Großmutter Karla mit meiner Mutter- 1928 Es gibt Methoden wie Somatic Experiencing Quelletext: https://www.praxis-psychologie-berlin.de/wikiblog/articles/emotionale-vernachl%C3%A4ssigung-in-der-kindheit-folgen-und-hilfe oder EMDR EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist eine hochwirksame Psychotherapiemethode, die vor allem zur Behandlung von Traumata, Angststörungen und Depressionen eingesetzt wird. Sagt die Recherche im Internet. https://www.thalia.at/shop/home/artikeldetails/A1031236554?ProvID=10907920&gad_source=1&gad_campaignid=193073031&gbraid=0AAAAADvw_BV9OBkgxZJwOySdXCSm4kF-c&gclid=CjwKCAjwuuPRBhAnEiwA2Ji8eiGJATL_b1E0pwJLJJZDEGjstX5Cjx0X4HIiksESM6pTpkHdBZ5swhoCFgcQAvD_BwE Meine PERSÖNLICHE Buchempfehlung: DAS DRAMA DES BEGABTEN KINDES
- LEBEN UND LEBEN LASSEN
Traurige Zeiten vergehen. Ich spüre das Leben wieder. Dank Aristoles und Mathematik. Das Fibunacci Gesetz hat es einiges geändert, an dem ich festgehangen bin. Die Fibonacci-Folge ist eine unendliche Reihe von Zahlen, bei der sich jede Zahl aus der Summe der beiden vorherigen Zahlen ergibt. Sie beginnt standardmäßig mit den Zahlen 0 und 1. Rechnen ist eine der effektivsten Methoden, um Gedankenkreisen zu stoppen. Das Gehirn nutzt dieselben Areale für logisches Denken und Sprache/inneren Monolog. Wenn Sie Ihr Gehirn zwingen, eine Rechenaufgabe zu lösen, kann es nicht mehr gleichzeitig grübeln – die Gedankenspirale wird unterbrochen. Simplen Rechen-Tricks helfen. Rückwärtszählen: Zählen Sie von 1000 in 7-er Schritten rückwärts (1000, 993, 986, etc.). Das erfordert volle Konzentration. Kopfrechnen: Multiplizieren Sie zweistellige Zahlen im Kopf (z. B. 14 × 17). Fokuswechsel: Rechnen Sie die Sekunden zusammen, die Sie für einen Atemzug benötigen, oder zählen Sie die Fliesen in einem Raum. Bei mir hilft am besten die Fibonacci-Folge Sie beginnt standardmäßig mit den Zahlen 0 und 1. Die Fibonacci-Folge ist eine unendliche Reihe von Zahlen, bei der sich jede Zahl aus der Summe der beiden vorherigen Zahlen ergibt. Sie beginnt standardmäßig mit den Zahlen 0 und 1. Bild von susan-lu4esm auf Pixabay Ein Mensch, der mir sehr nahe steht, ist vorausgegangen. Trotzdem ich wußte, daß es so sein wird, ist es immer zu früh, wenn es soweit ist. Mein Herz zerbricht in kleine Teil und findet doch wieder zusammen, damit es weiter geht. Der Kontakt zu meiner Tochter ist zerbrochen und heilt nur langsam. Wir machen Fehler und wissen es. Wir denken nach und nach und es reicht nicht und verändert nichts. Ereignisse und Begegnungen, sowie die Dinge von der anderen Seite aus zu erkennen und anders zu sehen wird kompliziert und verhindert trotzdem es wieder ins Lot zu bringen. Die Zeit heilt alle Wunden heißt es........ ich kann warten. Warten wir nicht immer? https://pixabay.com/de/illustrations/denker-skulptur-design-geometrisch-9014956/ SELBSTERKENNTNIS UND WEITBLICK Eine Tugend ist eine tief verankerte, positive Charaktereigenschaft oder innere Haltung, die Menschen befähigt, moralisch verantwortungsvoll zu handeln, hat schon Aristoteles gesagt. Sie ist keine angeborene Eigenschaft, sondern wird durch stetige Übung und Gewohnheit erworben. Akzeptanz und Toleranz ist eine Tugend, sagt man. Doch wie fühlt es sich an, zu akzeptieren und zu tolerieren, auch wenn es um unser selbst geht? Verwirrend bis beunruhigend, klar bis vorausschauend. Ein ständiger Veränderungsprozess, finde ich. Toleranz ist die bewusste Entscheidung für Respekt und Dialog, trotz Meinungsverschiedenheiten. Das Toleranz-Paradoxon (nach Karl Popper): Uneingeschränkte Toleranz führt zu ihrem eigenen Ende, wenn intolerante Kräfte die freie Gesellschaft zerstören wollen. Wahre Toleranz muss daher dort Grenzen setzen, wo Intoleranz beginnt. KI: Toleranz (von lateinisch tolerare = „ertragen“, „erdulden“) bedeutet das respektvolle Geltenlassen anderer Überzeugungen, Lebensweisen oder Meinungen. Nach dem Grundsatz „Leben und leben lassen“ akzeptiert man Handlungen oder Ansichten, die von den eigenen abweichen, ohne sie zwingend selbst gutheißen zu müssen. Eigene Fehler zu tolerieren macht es schwieriger. KI: Akzeptanz (von lat. accipere = annehmen, billigen) bedeutet das aktive Anerkennen, Annehmen oder die bejahende Einstellung gegenüber einer Situation, einer Person, einer Entscheidung oder einer Gegebenheit. Sie drückt aus, dass man etwas als gegeben hinnimmt und sich damit einverstanden erklärt. Der Begriff umfasst je nach Kontext unterschiedliche Bedeutungen: In der Psychologie & Lebensführung: Das Annehmen von Dingen oder Gefühlen, die sich nicht ändern lassen, ohne sie zu bekämpfen. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der inneren Ruhe (Gelassenheit). Akzeptanz bedeutet nicht Resignation , sondern ist der erste Schritt, um konstruktiv mit einer Situation umzugehen. Um mit eigenen Fehlern umzugehen, sind Akzeptanz und Toleranz zwei Seiten derselben Medaille. Beide Ansätze helfen dabei, inneren Frieden zu finden, unterscheiden sich jedoch grundlegend in ihrer psychologischen Wirkung und im täglichen Nutzen. Akzeptanz wird in der modernen Psychologie und Philosophie als eine charakterliche Tugend verstanden. Während Toleranz ein bloßes „Erdulden“ oder „Aushalten“ beschreibt, geht Akzeptanz einen Schritt weiter: Sie bedeutet ein bejahendes Annehmen der Realität, anderer Menschen oder innerer Zustände, ohne gegen sie anzukämpfen. Die emotionale Basis Akzeptieren bedeutet, eine Tatsache vollständig und wertfrei als gegeben anzuerkennen. Der Fehler ist passiert und lässt sich nicht mehr ungeschehen machen. Es beendet das innere Hadern und senkt das Stresslevel mit dem Ziel, das eigene Ego und die Situation zu beruhigen, um seelische Wunden heilen zu lassen. Der praktische Umgang Toleranz bedeutet, Nachsicht zu üben und sich selbst nicht sofort zu verurteilen. Anstatt sich für Unvollkommenheit zu schämen, gesteht man sich ein, dass Fehler zum Menschsein dazugehören. Es baut Druck ab und befreit vom Perfektionismus und macht den Weg frei für konstruktives Lernen und künftiges Handeln.
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