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DAS WICHTIGSTE IST EIN SCHARFES MESSER !

Der gastrosexuelle Mann hat sich einfach so entwickelt. Noch vor mehreren Jahrzehnten war die Gastrosexualität unbekannt. Ihren Ursprung hat sie in der Emanzipation der 60er Jahre. Immer mehr Frauen wurden berufstätig und verloren die Lust, neben der Arbeit und der Kindererziehung sich noch in der Küche aufzurauchen. Es begann die Epoche der Fertiggerichte aus Tiefkühlung und Dose. Männer, die gerne gut aßen, wurden zuerst Gäste in der gehobenen Gastronomie. Ihre Nachfrage und der steigende Wohlstand ermöglichten das Aufsteigen der gehobenen Restaurantküche in Deutschland auf zuvor unbekannte Höhen. Doch wie es unserer Ingenieurkultur entspricht, wollten sie nicht nur konsumieren, sondern selber machen. Das heißt sich vom Gast zum Gastgeber entwickeln und alle gastronomischen Prozesse selbst beherrschen. Dabei stand ihnen nicht so sehr der Sinn danach, die schnöde Alltagsküche der Hausfrauen zu bewältigen, als vielmehr Renommierdinners wie eine herausfordernde Sportart auszuüben. Zweifellos gibt es Männer, die sich High-End-Küchen und hochpreisige Lebensmittel als Distinktionsmittel zulegen, für viele ist das immer anspruchsvollere Zubereiten von Speisen in der Küche oder am Grill im Garten schlichtweg eine beglückende Leidenschaft mit außerordentlich vielen herausfordernden Facetten.


Buchvorstellung

Carsten Otte, studierter Philosoph, hat sich geoutet: Er ist gastrosexuell. In seinem Buch Der gastrosexuelle Mann – Kochen als Leidenschaft erklärt er mit viel Verve auf 246 Seiten seine besondere Perversion und ihre Geschichte.

„Das Wichtigste für diese Männer ist ein scharfes Messer“: Ein Kochbuch für Männer, die fürs Kochen brennen


Na dann auf in die Küche und vor den Herd ihr gastrosexuellen Männer. Lasst nix anbrennen, würzt mit Gefühl und macht uns hungrig. Verwöhnt uns kulinarisch, musikalisch und im Abgang und zum Nachtisch.




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