• Christiane Heindl

Quelle • Neuhaus • Peilstein • Triestingtal • Erste Schritte

Am 11. Juni, sind Andre, Phillip, Mike, Constantin und ich zur Quelle gewandert. 450 m von der alten Zisterne entfernt durch einen dichten Laubwald und abschüssiges Gelände, haben wir trotzdem rasch den Ursprung gefunden.


Wir haben die Quelle plätschern gehört und gesehen wie das Wasser seinen Weg in den Graben findet. Die Quellfassung ist voll mit Ablagerungen. Wir werden das nächste Mal Schaufeln oder andere Werkzeuge mitnehmen, um das Bauwerk von Schlamm und Steinen freizulegen, damit wir mehr sehen können.

Einige Tage danach habe ich über Gerda, den Kontakt zu Anette gefunden. Sie wohnt in Weissenbach an der Triesting und wir kennen uns schon eine lange Zeit.

Anette ist Geschäftsführerin der Leader Region Triestingtal www.triestingtal.at und ich denke der Plan hat ihr gut gefallen. Wir vereinbarten einen Termin zur Besichtigung gemeinsam mit dem Umweltgemeinderat Gerhard www.gerhardleutgeb.at . Am 26. Juli traffen wir uns und sind gemeinsam zur Quelle gegangen. Danach haben wir die alten Pläne durchforstet und ein paar interessante Details entdeckt. Die Quelle wurde in den 40 er Jahren errichtet und die Versorgungsleitung sollte Ende der 80 er Jahre fertiggestellt werden. Wir haben leider noch keine Hinweise gefunden, warum das nicht geschehen ist. Es spielt auch keine wichtige Rolle.

Jetzt sind wir auf der Suche nach einem Bauherrn oder Spezialisten für Wassertechnik und hoffen bald auf eine professionelle Begutachtung um die Arbeit und damit verbundenen Kosten einschätzen zu können. Von den bisherigen Kontaktaufnahmen gibt es noch keine passende Rückmeldung. Es ist Urlaubszeit und verständlich.

Der 15. August war ein heißer Tag. Fritz und ich waren zu einem jährlichen Treffen im Wald eingeladen. Constantin, Vici und Ihre Freunde kamen spontan zum Schwimmen. Auf unserem Grund befindet sich unterirdisch ein Sammelbecken, die Wasserzisterne, die durch eine Leitung mit der 450m entfernten Quellfassung verbunden ist. Vor Jahrzehnten, als wir die Grundstücke erworben haben, hatten wir vorsorglich den seitlichen Zugang zugeschüttet und durch einen Kanaldeckel ersetzt. Wir hatten damals drei kleine Kinder und wollten sicher gehen, daß sich niemand verletzt oder auf andere Ideen kommt.

Sie hoben den schweren Deckel mit vereinten Kräften und stiegen hinab in die Dunkelheit. Es bot sich ein finsterer Raum in erstaunlich guten Zustand nach so vielen Jahren.....



Fortsetzung folgt.........


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