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- HIMMEL ODER HÖLLE • ODER SEHR FÜRNEHM ?
Wir kommen alle, alle, alle in den Himmel. Weil wir so brav sind, weil wir so brav sind Das sieht selbst der Petrus ein Er sagt: "Ich lass' gern euch rein" Ihr ward auf Erden schon die reinsten Engelein 16. September, Gaaden, Wiesengasse 7. Alexander, Friedrich und Christiane. Szenenaufbau, Bühnenbild für ein Gartenfest. Alles ist anders. Es wird verstellt, verschoben, weggetragen. Optische Veränderungen, optimale Nutzung des gesamten Gartens und viel körperlicher Hingabe und ein kleines bisschen emotionaler Stress. Tische verrückt, Loungemöbel umgestellt, Tische aufgestellt. Schirme verschoben und Wohlfühlecken geschaffen. Lichter montiert und Musik, die richtige ist schon vorbereitet. Alles kontrolliert und überwacht und schliesslich für gut empfunden. Für manche war der Ort Dank Google Maps schwerer zu finden, aber für die, die das Straßenschild an der Mauer gesehen haben oder mit einem italienischem Wasserhund gekommen sind, war das kein Problem. Teich gewittert, Adresse gefunden und hinein zu den glücklichen Goldfischen. Das Catering vom besten Team Ever ist vorbereitet und schnell angerichtet. Die liebevolle Betreuung von Dagmar und Karin verzauberte die ankommende Gäste und begleitete uns charmant bis in den Abend. https://dagmarsgreisslerei.at/ Unsere Gäste sind diese Menschen von früher bis heute, und diejenigen, die in den Jahren dazugekommen sind. Viele, die uns lustige, spannende und überraschende Geschichten erzählen konnten und die anderen, die einfach gerne zuhören und lauschen wollen. Gemeinsam versammelten sie sich an diesem wundervollen Septemberabend 2023, um den Geburtstag der beiden langjährigen Freunde Alexander und Friedrich gemeinsam zu feiern. Viele, viele Wünsche und positiven Gedanken und gute Energien umhüllten die Gartengesellschaft von Anfang bis zum Ende. Es wurde da und dort gesmaltakt und Interesse an Vergangenem bekundet. Geschichten von früher erzählt und von gestern und alte Freundschaften neu entdeckt. Wir feierten die gemeinsamen Stunden und das Jetzt. Eine wohlüberlebte Auswahl an Musik begleitete die Stimmung und Feuer und Licht erhellten die Nacht. Bis Tristan und Isolde den Weg in die übrig gebliebene Gesellschaft fand. Wir fühlten uns frei und unsere Gedanken verflossen. Wenige wußten über die Handlung der Wagner Oper bescheid. Einige wußten selbstverständlich mehr und wunderten sich plötzlich über Kinder auf Bestellung. Die gab es nämlich schon früher, wie wir glücklicherweise erfahren durften. Obwohl Hornissen sehr schmerzhafte Stiche verteilen, haben sie trotzdem organisch oder vielleicht praktisch gesehen einen unerwarteten Nutzen für den Penis und dessen eine Eichel. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Penis Als Penis, fachsprachlich auch Membrum virile, bezeichnet man das Begattungsorgan männlicher Tiere bei Arten mit einer inneren Befruchtung. Die einen hatten Bilder im Kopf, die anderen wollten eine detaillierte Beschreibung. Obwohl die mündliche Anwort dann zu Verhältnisfragen und Übertreibungen führte und, oder gerade deswegen zu einem noch tiefergehenden Gespräch führte, versetzte uns das Thema in noch besserer Stimmung. Irgendwie haben wir es gut, ich meine wir Frauen, die ihre Weiblichkeit lieben und geniessen. Weil wir unseren Intuitionen und Emotionen folgen können und sie mit wissender Leidenschaft ausleben können und dürfen. Die Vagina des Menschen, auch Scheide genannt, ist ein mit Schleimhäuten ausgekleidetes, primäres, inneres Geschlechtsorgan der Frau. Sie verbindet die Gebärmutter über den Gebärmutterhals mit dem Scheidenvorhof. Am Übergang zu letzterem befindet sich das Jungfernhäutchen. Die Vagina ist Teil des Geburtskanals. So, laut Wikipedia. https://de.wikipedia.org/wiki/Vagina Wie, die Vagina des Menschen? Des Menschen, nicht der Frau? Verwirrend, zumindest für mich, oder? Da ist sie wieder, die Sache mit dem Geschlecht und Genderthema und was so in Büchern und im Netz darüber steht. Fakt oder Fake … oder vielleicht doch beides? Nicht nur das, sondern vielleicht auch der Glaube prägt unsere Gedanken, z.B.: daß Kinder Ihre Eltern finden, bevor Sie sich entschliessen auf die Welt zu kommen ist einer, den wir nicht alle teilen….. Oder sind das doch nur bewußtseinsweite Gedanken mit oder ohne Cannabis- und Alkoholkonsum? Sofern die Vagina vor Hornissenbissen geschützt ist, wissen wir weibliche Wesen dennoch immer, wann der passende Zeitpunkt ist und die Suche nach dem richtigen Gefühl für einen Augenblick ein Ende gefunden hat. Ich kann mich leider nicht vollständig an die Handlung in Tristan und Isolde erinnern und auch ein Nachlesen gestaltet sich heute, am Tag danach mühsam, aber 5 Stunden in der wunderbaren Wiener Oper im ersten Bezirk versitzen und das, was wir mitnehmen, das was uns emporhebt und gleichzeitig erdet, ist am Ende betrachtet das Gleiche Glück, nur anders erlebt?….Leute, in was für einer großartigen, vielfältigen Welt und Zeit wir leben dürfen. Was für eine tollen Epoche, die wir mitgestalten. Danke, lieber Alexander und Deiner großen Liebe und meinem geliebten Friedrich für alle gemeinsamen Stunden und das Leben, das wir teilen. 2. Aufzug Wagner Tristan und Isolde: Garten mit hohen Bäumen vor dem Gemach Isoldes – Cornwall. O sink hernieder, Nacht der Liebe, gib Vergessen, daß ich lebe; nimm mich auf in deinen Schoß, löse von der Welt mich los! So stürben wir, um ungetrennt – ewig einig, ohne End’, ohn’ Erwachen – ohn’ Erbangen – namenlos in Lieb’ umfangen, ganz uns selbst gegeben, der Liebe nur zu leben! Ohne Nennen, ohne Trennen, neu Erkennen, neu Entbrennen; ewig endlos, ein-bewußt: heiß erglühter Brust höchste Liebeslust! Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Tristan_und_Isolde_(Oper) Danke an Alle für die gemeinsamen Stunden, für die Anwesenheit und Energie jedes Einzelnen, für jeden Beitrag, für das Erscheinen jeder Person, für jedes Gespräch und die finanzielle Unterstützung unseres Projekts Moosquelle. Jetzt seid Ihr auch ein Teil davon. Ohne Euch wäre die Stimmung nicht gewesen und der Tag mit Sicherheit nicht so, wie gestern. Bleibt positiv und werdet besser.
- KUNST IST KUNST • AUCH WENN SIE AUF DEM KOPF STEHT
16. März 2024. Ein Frühlingstag mit Aprilwetter. Wind, Sonne, Wolken und Regen. Der war angenehm und kam erst am späten Abend. Ich hörte das Trommeln der Regentropfen im Halbschlaf und es erfüllte mich eine tiefe innere Zufriedenheit und begleitete mich in süße Träume voller Frieden, Freude und Sonne im Herzen. Vorbei ist die graue Zeit, die den Winter und uns Menschen begleitet hat, bis die Tage wieder länger geworden sind. Mozart unser türkischer Kater meldete sich ungeduldig miauend an der Schlafzimmertüre und fordert bestimmt den Einlass ins Haus. Der Herzschmerz von Lino, dem verliebten braunen Labrador von Alexander, der der schwarzen Labradorhündin Schnuffi den ganzen Nachmittag den Hof machte, war verflogen, nachdem er sich im Stüberl von den Strapazen eines unerfahrenen Jünglings im Testosteronrausch erleichtert hatte. Die roten Eier sind keine Tomaten. Insgesamt 7 Hunde tummelten sich im Garten und Haus. Einfach wirklich viele! Nach einer bewegenden Rede von Cathy mit ihrem Kameramann und Ehemann Michi, erzählten wir Geschichten aus vergangenen Zeiten und Fragen wurden beantwortet, die nicht einmal unsere Kinder und Freunde wußten. Weil sie nicht dabei waren. Von Hippie und Womanizer zu Eltern von drei Kindern durch dick und dünn bis zum vorwiegend harmonischen Zusammenleben in einem Haus mit Paradiesischen Garten. …45 gemeinsame Jahre. WIR ODER DU UND ICH ? Heute ist kein Hochzeitstag, wie jeder andere, insgesamt 44x zu zweit verbracht. Wieso eigentlich? Weil man es tut tuT TUT, so wie unser Henri gerade Autos nennt. Diesmal eben ein aussergewöhnlicher Tag, der Samstag, mit Freunden von früher und vorher, mit denen, die jahrelang den Alltag begleitet haben und mit den neuen! Die meisten haben sich verändert, andere sind dazugekommen, alle sind gewachsen und haben uns wachsen lassen. Wir haben jeden vermisst, der nicht dabei sein konnte. Und er war auch dabei, der Spirit einer Jugend in unseren Herzen und im Kopf. Das spürte man. Ich liebe meine Freundinnen! Ich liebe meine Freunde. Jeden, so wie er ist. Ich liebe Frauen und Männer, die uns so viel gute Gefühle vermitteln. Jede und jeden mit ihrem einzigartigen hinreissenden Sexappeal. Was sagt Google: Sexappeal, auch Sex-Appeal (englisch sex appeal ‚sexuelle Ausstrahlung'), beschreibt eine sexuell-erotische Form der Attraktivität (Englisch appeal) von bestimmten Menschen auf das andere Geschlecht (Englisch sex). Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Sexappeal#:~:text=Sexappeal%2C%20auch%20Sex%2DAppeal%20(,andere%20Geschlecht%20(Englisch%20sex). Ist das so? Eine klare, allgemeinverbindliche Erfassung des Begriffes und seiner Auswirkungen ist kaum möglich, da Sexappeal wie auch Attraktivität eher auf subjektiven Wahrnehmungen als auf objektiven Tatsachen basiert. „Sexiness ist eine Haltung, kein äußerliches Merkmal. Genauso wie wahre Schönheit kommt auch der Sex-Appeal von innen.“ Wer glücklich, selbstbewusst und mit sich im Reinen sei, wirke daher automatisch sexy, schreibt da jemand. (Eine hatte die Idee, eine fing an, einer stellte die Leinwand auf den Kopf, ein anderer machte weiter, noch einer drehte wieder wieder um und stellte den Text zur Verfügung. ©ZOLLY wie der Text auf seinen T-shirts. https://fabiozolly.wordpress.com/ ) Ist es das ? Oder ist es das Energiefeld, das uns umgibt, daß uns strahlen lässt? Sagt man nicht auch die Ausstrahlung,(das) gewisse Etwas · Aura · Flair · Magie · Verzauberung · Zauberkraft · bezaubernde Wirkung! Ob es richtig oder wichtig oder richtig wichtig ist, es ist ein gutes Gefühl, Menschen zu sehen, die sich wohl fühlen. Ihr seid alle sexy! Danke für so viel Energie. DIE MESSINGHOCHZEIT Nach unglaublichen 45 Hochzeitstagen feiert man die Messinghochzeit. Sie deutet die Halbzeit zwischen der Rubinhochzeit und der Goldenen Hochzeit an. https://www.weddyplace.com/magazin/messinghochzeit-45-hochzeitstag/ Wir freuen uns!
- EIN WIENERSCHNITZEL AUF REZEPT
Nach den eiskalten Tagen davor, konnten wir, wir waren zu zehnt, in der aristokratischen Villa in Dreistetten die wärmenden Sonnenstrahlen im 27. April 2024 im weitläufigen Garten mit wunderbaren Altbaumbestand genießen. Anfänglich noch ein wenig zurückhaltend fühlten sich, die sich fast unbekannten Gäste bei Jolanda und Fabio herzlich willkommen. Skeptisch im Sinne von neugierig auf Grund der Ideensituation einer Einladung von Freunden für die Freunde der Freunde. Wie auch immer, war dadurch die Gastgeberrolle nicht wirklich zu fühlen und irgendwie auch nicht vorhanden. Nur Fabio, öfters in der Küche beim kreativen Gestalten der einzelnen Gänge, kam immer wieder zum Tisch um uns über den Verlauf des Kochprozeßes seiner hervorragenden Paella zu berichten und ein wenig höfliche Konversation zu führen. Was ihm nicht immer so gelang, weil er von Jolanda unterbrochen wurde. Sonnenstrahlen bräunten das Dekolletee derjenigen Sonnenanbeterin, die der Sonne zugewandt am Tisch Platz genommen hatte. Schirme wurden gerückt und in Position gebracht, damit jeder einzelne die optimale Position für sein Wohlbefinden bekommen hat. Spanischer Champagner wurde eleganter Weise einer verblüfften Gästin im Bierglas serviert. Das war ein Versehen des Mundschenks, der das Sektglas nicht entdecken konnte. Dazu serviert wurde eine Platte mit Vorspeisen und köstlichem Brot. Die Sonnenstrahlen, zu diesem Zeitpunkt aus einem idealen Winkel für ein beleuchtendes Gegenlicht, ließ Gläser grau erscheinen und machte auch nicht Halt vor der äußerst feuchten Aussprache , oder genauer für die sprühenden Spuketropfen aus dem Mund meines Nachbarn, der uns die Feinheiten der portugiesischen oder spanischen oder brasilianischen Aussprache deutlich haptisch erklären wollte. Das Wort haptisch, gehört zu der Wahrnehmung, im griechischen bedeutet es „haptós“ und bedeutet so viel wie „fühlbar“. Als Haptische Kommunikation bezeichnet man das Mittel, mit dem Menschen und Tiere, berühren können. Jolanda erkannte Ihren intellektuellen Bruder, oder eine verblüffende Ähnlichkeit mit ihrem genetischen Bruder. Die anreizenden Zwiegespräche und Doppeldeutigkeiten zwischen den beiden unterhielten die Gesellschaft nachhaltig. “Putz da, bis da glänzt da“ wurde zum Thema und wurde festgestellt, erklärt und analysiert und nochmal Bedeutung entgegengebracht und sich im Geiste vorgestellt. Viel mehr Rotwein wurde getrunken, wie vorher geschätzt, irgendwie ungerecht verteilt und ging zu schnell aus für diesen Nachmittag. Die Lösung war Rosé und dann doch noch zwei weitere Flaschen des Lieblingsweines von Jolanda, den Sie nicht mehr teilen wollte. Eine plötzliches Thema über die Wehrdienstpflichtigen und deren errungenen Ränge, verstummte schnell… ohne Fabio und seine Militärgeschichten. Er rechtfertigte seine Affinität zu Cannabis mit einem vom Arzt verschriebenen Rezept und Gottfried erhält selbstverständlich ein Wiener Schnitzel auf Rezept. Die Begegnung auf der Strasse mit Menschen und Hunden wurde zum Thema, was uns anderen die Frage stellte, wieso die beiden Hunde, eine junge Labradordame und der stolze braune Labradorrüde im "never ending" Liebestaumel sich nicht ruhiger verhalten konnten und Befehle mißachteten, obwohl sie sich auf eigenen Territorium befanden. Viel später, nach dem Dessert, einem warmen TK Spar Apfelstrudel, der noch auf der Gartenbank im bereits kühlen Abendwind genossen werden konnte, begaben wir uns in den Salon des Hauses. Ein schnelles Feuer im relativ neuem umgebauten offenen Kamin, erwärmte den Raum und eine gemütliche Atmosphäre erfüllte die Luft. Trotz einem kurzen unerwarteten und vielleicht mißverstandenen ADHS Anfall von Fabio und großem Erstaunen auf Seiten einiger Gäste, wurde der angebrochene Abend für den ein oder anderen zu einem abgebrochenen Erlebnis. Die bis zum Schlußdurchhalter, blieben in der geschrumpften Menschenrunde zurück und erlebten noch einmal im Detail beschriebene Gefühle Jolandas aus Ihrer Jugend und ihrem Leben und wir beschäftigen uns intensiv damit den anderen riechen oder nicht zu können. Oder besser, was diese Vorstellung bei genauerem Hinschauen und Hindenken und Hinfühlen bedeutet. Ein interessantes Thema für die Erinnerung und die Vorstellungskraft mit vielen Möglichkeiten der Interpretation und Inspiration. Eine weit verbreitete Theorie sei beispielsweise, dass Männer und Frauen den Duft ihres Gegenübers genau dann attraktiv fänden, wenn sich das Immunsystem des einen – und damit auch seine Gene – stark von dem des anderen unterscheide, sagt Grammer. Aus der Perspektive der Natur würde das Sinn machen. https://www.spiegel.de/gesundheit/sex/sex-welche-duftstoffe-und-gerueche-erregen-uns-wenn-wir-sie-riechen-a-00000000-0003-0001-0000-000001949872 Der Duft der Frauen enträselt: https://www.scinexx.de/news/biowissen/duft-der-frauen-entraetselt/ Niemand riecht so gut wie du: https://www.spektrum.de/kolumne/die-magie-der-duftbotschaften-niemand-riecht-so-gut-wie-du/1617470 Danke alle alle Lieben für die gemeinsamen Stunden. Wir haben den eingeladenen Abend bei und mit unseren Freunden genossen und hoffen auch weiterhin in eurer aller Gesellschaft gedanklich mitreisen zu dürfen.
- TRAURIGKEIT UND PLATZ FÜR NEUES
Gestern erhielten wir die Nachricht, daß das Elternhaus von Fritz abgerissen wird. Peter, sein Bruder fuhr hin um Fotos zu schießen und übermittelte uns die Bilder des Hausabbruchs im 23. Bezirk, Triesterstrasse 227 mit der Überschrift „Das Ende“ Ein Haus mit viel Geschichte, daß in deutlicher Erinnerung bleiben wird. Einst am Stadtrand von Wien wurde die Lage immer mehr zum gut verbundenen Einzugsbereich von Niederösterreich in die große Stadt. Zwischen der SCS und dem Wienerberg wurde dieser Teil von Inzersdorf immer mehr Vortstadt tauglich und gut erreichbar für viele tausende Menschen und Kunden, die Tag aus Tag ein die Geschäftsräumlichkeiten besuchten. Ich kam im Jahre 1977 an diesen Ort als ich Fritz kennen lernte. Unsere drei Kinder Catharina, Thomas und Constantin erlebten die ersten Jahre Ihres Lebens an diesem Ort. Eine kleine Oase zwischen Autobahn, Triesterstrasse, Beton und Straßenlärm. Der geschützte Innenbereich lies nur wenig von dieser unangenehmen Situation spüren. Trotz sehr schwieriger Familienverhältnisse und Unstimmigkeiten konnten wir unsere Freude an dem Beruf des Reitsporthändlers und der Grafik affinen Arbeit relativ harmonisch ausüben und unseren Kindern ein schönes Zuhause in einer Dachgeschosswohnung im 2. Stock bieten. Leider war der liebevoll gepflegte Garten der Großeltern nicht für Kinder geplant und daher sehr selten begehbar oder benutzbar, was wiederum den Wunsch entstehen ließ einen eigenen Platz in der Natur zu besitzen. Der Bruder meines Mannes Peter war immer auf Zehenspitzen im 3,500 m2 Areal unterwegs und konnte für unsere Kinder unzählige spannenden Geschichten mit und rund um Hühner und andere Tiere erzählen. Abgesehen von den Jungenderlebnissen mit seinem Bruder und den vielen wahren Geschichten von Nachkriegskindern, die auf der noch nicht vorhanden Autobahn aber schon aufgeschütteten Terrasse zwischen Brennnesseln und Gestrüpp gespielt haben. Neben Ausflügen auf russischen Panzern mit Soldaten, die dort vorbeigekommen sind und um Lebensmittel gebeten haben. So gesehen ist der Abriss für mich nicht wirklich ungewöhnlich, obwohl es sich auch wie ein hinterer Schock anfühlt, vielleicht für Fritz aber ein merkliches Datum, weil er dort geboren wurde. Nichts ist konstanter als die Veränderung selbst. Zeiten ändern sich und wir und mit der Zeit auch die Umgebung. Wie in der Natur macht das Alte oder Kranke ohne Traurigkeit Platz für das Neue und Junge, einfach weil es so sein soll.
- DIE BEWEGUNG DER KREBSE
Wie es sich anfühlt sich wiederzufinden, wenn man verloren ist. Gestern habe ich angefangen auf Empfehlung eines Buches die wichtigsten 10 Sätze niederschreiben, die mein Leben erfüllen werden. Mit einer Regel: Die Sätze ausnahmslos und ohne versteckte negativen Worte positiv zu formulieren. https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Bernhardt Wie die Hirnforschung hilft, Angst und Panik für immer zu besiegen. Von Klaus Bernhardt Klaus Bernhardt (* 1968 in Mühldorf am Inn ) ist ein deutschsprachiger Sachbuchautor , Therapeut und Medienproduzent, der in Berlin wohnt und das Institut für moderne Psychotherapie zusammen mit seiner Ehefrau, der Angst- und Paartherapeutin Daniela Bernhardt, leitet. Ich lebe gesund, achte auf Gleichmässigkeit zwischen Bewegung, Geist und Ernährung Ich fühle mich wohl und ausgeglichen in meinem Körper und in meinem Sein. Ich liebe mein Leben mit Fritz, die Zeit mit LI , die Stunden mit Henri, die wundervollen Gespräche mit Thomas, die stille Harmonie mit Constantin und das Teilhaben an Cathys Leben und meine Freundinnen und Freunde. Ich bin fröhlich und gut gelaunt, bin in meinem Rhythmus und spüre mich. Ich empfinde Freude und Erfüllung bei den Dingen, die ich tue. Ich bin klar, achtsam aufmerksam und organisiert. Ich atme Freude und Licht ein. Ich schöpfe Energie durch Beschäftigungen, Kreativität, Malen, Schreiben und Kochen. Ich spüre Zufriedenheit, Frieden mit mir und Gelassenheit gegenüber Attacken. Ich lasse los, von Dingen die sich nicht ändern können, ich vertraue. Nach zwei Tagen merke ich nur wenig Veränderung. Mein Kopf ist vielleicht ein wenig weniger vernebelt und fühlt sich noch immer traurig an. Woher kommt diese Traurigkeit, fragen mich meine Gedanken. Bei der gestrigen Einladung fühlte ich mich, wie auf der anderen Seite, was auch immer das bedeutet. Anders als sonst konnte ich keinen bedeutenden Zugang zu den Themen finden, die besprochen oder angedeutet wurden. Die Stimmung war trotzdem gut, obwohl das schwüle Wetter sehr gedrückt hat. Ich sah das schöne Lächeln von Bea, das ich so liebe und die schelmischen Blicke begleitet von einem spitzen Lippenlächeln, wenn ihr etwas gefällt oder das Leuchten in Ihren Augen, wenn sie über ihr gut vernetzten aufgeräumten Lebensphilosophien erzählt. Ich lausche gerne ihren Beschreibungen von ihrem positiven Weltbild, daß sie sich erarbeitet hat und ich spüre das ehrliches Gefühl des Willkommen Seins, das sie stets vermittelt, wenn wir uns sehen. Ich gönne ihr von ganzem Herzen all die Freude und Zufriedenheit, die sie heute vorstellt und darstellt, in der sie all die Geborgenheit findet, die ich mir auch wünsche. Jola, meine Liebe, meine kurzweilige Freundin, die sich von Anfang so angefühlt hat, wie meine beste Freundin. (Ich werde vermeiden, daß Zweifel entstehen- FALSCH!- Da hat sich doch ein Fehler eingeschlichen. Der Fehler des "Zweifelns und vermeiden"! - ich lasse ihn weg!) Und doch bleibt er hier stehen, als Warnung oder Hinweis, wie schnell ein Negativismus auftaucht, wenn man nicht achtsam genug ist. Ich möchte meine Empfindungen klar und rein lassen und nur die Energien spüren, die von ihr auf mich übergehen, seit einem „ersten„ Treffen, wo sie einfach plötzlich da war. Ein Gefühl von einem Menschen gesehen zu werden, so wie ein Avatar der weder körperliche Äußerlichkeiten oder auch erzieherischen Benimm-Dichkeiten wahrnimmt um zu Bewerten, sondern einfach nimmt, im Gegensatz zu denjenigen, die nicht mehr wissen, wie sich Gefühle anfühlen. Eine Freundin, die obwohl sie alle Benimm-Dichkeiten genau kennt und oft akribisch bemerkt, trotzdem nicht bewertet sondern einfach nur erkennt. Es ist das, was ich sehe und sehen möchte, weil mir bewußt ist, dass wir in unserem Alter schon viele Begegnungen hatten, gehofft haben oder sogar sicher waren, gesehen zu werden, wer und weil man ist, nur um später festzustellen, daß vieles ganz anders war oder ist. Ich habe beschlossen mich darauf einzulassen und es zuzulassen, daß ich einen Menschen so nahe an mich lasse, vielleicht aus dem Empfinden von wohltuender Liebe und um mein Ich wieder zu finden, daß gerade jetzt schwer zu finden ist und mich scheinbar verlassen zu haben scheint. Wo bist Du oder besser, wo bin ich hin? Mein Sternzeichen ist Krebs. Man sagt zwei Schritte nach vor und einer zurück, sei typisch. Aber der Krebs geht nicht vor und zurück, vielmehr bewegt es sich in einer Art seitlich gehender Spirale. Seitwärts sind Krabben schneller. Sie tun es auch vor allem dann, wenn sie schnell sein müssen. Wenn sie Zeit haben, dann bewegen sie sich durchaus auch vor und zurück, aber wenn sie schnell fliehen müssen, dann haben sie es seitwärts leichter. Warum bewegen sich die Krebse seitwärts? Da der Panzer in der Regel kurz ist im Verhältnis zur ausgeprägten Breite, liegen die Laufbeine demzufolge eng beieinander und haben somit das größte Bewegungsspiel in die Querrichtung. Daher ist bei den meisten Krabben das seitliche Laufen zu beobachten. Menschen mit dem Sternzeichen Krebs haben zwischen dem 22. Juni und dem 22. Juli Geburtstag. Sie sind für ihren fürsorglichen Charakter bekannt und haben immer ein offenes Ohr für ihre Partner:innen, ihre Familien, Freundinnen und Freunde. Sie selbst schützen ihre Gefühle und Emotionen jedoch mit einem Panzer vor der Außenwelt. Das Tierkreiszeichen Krebs entspricht dem vierten Abschnitt des Tierkreises von 90° bis 120° ekliptikaler Länge ab dem Frühlingspunkt. Es beginnt im Moment der Sommersonnwende, wenn die Sonne im Zenit über dem Wendekreis des Krebses steht. Die Sonne befindet sich im Mittel in der Zeit zwischen 22. Juni und 23. Wikipedia Element: Wasser Geburtssteine: Mondstein , Rubin , Perle , Smaragd Leid: Saturn Symbol: Krebs Bei meiner Suche nach Worten, die meine Seele gut beschreiben können, bin ich endlich dort gelandet und die Sätze sind fast genauso, wie ich empfinde und beschreiben würde eigentlich ist es fast unwirklich, wie sehr der Verfasser dieses Portrait und die Beschreibung der Eigenschaften von Menschen im Sternzeichen Krebs tatsächlich mich persönlich beschreibt. Die Persönlichkeit des Sternzeichens Krebs ist vielschichtig. Krebse haben viele Stimmungen, von denen einige sogar widersprüchlich sind. Doch sie haben auch ein tiefes, zentrales Selbst, das bestehen bleibt. Menschen mit dem Sternzeichen Krebs beschäftigen sich viel mit ihren eigenen Sorgen und den Sorgen der Menschen in ihrer Umgebung. Es fällt ihnen schwer, ihren Schmerz mit anderen zu teilen. Oft haben sie Angst, sich verletzlich zu zeigen, weil sie befürchten, dass andere ihre Schwächen gegen sie verwenden könnten. Krebs-Geborene haben außerdem gelernt, ihren Schmerz zu verbergen, um andere nicht zu belasten. Oft tun sie so, als ginge es ihnen gut, obwohl das Gegenteil der Fall ist. Die Gefühle des Wasserzeichens Krebs sind wie ein freiliegender Nerv. Krebse können alles spüren und haben ein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen. Sie sind wie eine Stimmgabel, die bei der geringsten Provokation in Schwingung gerät. https://www.gala.de/lifestyle/horoskope/sternzeichen-krebs---eigenschaften-und-charakter---gala-de-21616456.html SCHWÄCHEN UND MACKEN Die permanente Belastung mit den Problemen seiner Lieben hinterlässt auch beim Wasserzeichen Krebs seine Spuren. So sehr er es liebt für sein Umfeld der Fels in der Brandung zu sein und immer mit Rat und Tat beizustehen, so macht ihn seine Rolle als fürsorglicher Zuhörer zu einem sensiblen Wesen. Oftmals schon beinahe überempfindlich und labil weiß der Krebs sich nicht anders zu helfen, als sentimental und launenhaft zu reagieren, wenn er sich verletzt fühlt. Sein Verhalten ist allgemein so manches Mal stimmungsabhängig, wodurch der Krebs schon fast zum Pessimisten mutiert. Das ganze Leid auf seinen Schultern lässt ihn den Blick für das Positive verlieren. Da der Krebs sich über das Böse des Lebens bewusst ist, versucht er seine Lieben stets zu schützen und zu bevormunden. Dadurch empfinden ihn fremde Außenstehende als überbeschützend und nehmen ihm seine Art eher übel. Wie auch immer ist die Möglichkeiten mich dem Computer schriftlich anzuvertrauen eine willkommene Aufgabe und Beschäftigung, die mich derzeit von vielen kreisenden Gedanken freihält und mir Freiheit schenkt zu sagen, was ich sagen möchte, um verstanden zu werden obwohl wir eigentlich die gleiche Sprache sprechen, aber darüber sollte man philosophieren.
- DER SULPHORISIERUNGSPROZESS
Wie gesagt, solche Dinge, die, den Menschen hinweisend auf Bedeutsames, so wie ich es beschrieben habe, eingeschrieben stehen im Astrallichte, die stellen sich, damit der Mensch seine Seelenkräfte in Regsamtkeit bringt, wie eine Art Rätsel zunächst hin, das gelöst werden muß. Nun werden wir gerade in diesen Tagen zu der Lösung dieses eigentlich einfachen Spruches, aber für die gegenwärtigeMenschheit bedeutsamen Spruches Einiges beitragen. Erinnern wir uns noch einmal, wie wir in mancherlei Betrachtungen hier den Jahreslauf vor unsere Seele geführt haben. Der Mensch muß ja den Jahreslauf zunächst rein äusserlich so betrachten, daß er, wenn der Frühling kommt, die sprießende, sprossende Natur sieht, daß das Pflanzenwachstum, nachher auch die Blüten der Pflanzen, aber auch alles übrige Leben aus der Erde hervorquillt in sprießendem, sproßendem Leben. Das alles steigert sich gegen den Sommer hin. Im Sommer gewinnt das alles seinen Hochgrad. Es dämmert ab, welkt dahin, wenn der Herbstkommt. Es erstirbt im Schoße der Erde, wenn der Winter eintritt. Dieser Jahrenlauf, den in früheren zeiten der Mensch, weil eine Art sehr instinktiven Bewußtseins gewaltet hat, durch Festerzeiten gefeiert hat, hat noch eine andere Seite. Auch die wurde hier schon erwähnt. Die Erde ist während des Winters mit ihren Elementargeistern - man kann sagen - vereint. Die Elementargeister ziehen sich hinein in den Schoß der Erde, wohnen da bei den sich vorbereitenden Pflanzenwurzeln und den anderen Naturwesenheiten, die während des Winters im Schoße der Erde sind. Dann, wenn der frühling kommt, atmet die Erde gewissermaßen dieses ihr elementarisches Wesen aus. Die Elementargeister steigen wie aus einer Gruft heraus, steigen herauf in die Atmosphäre währen sie während des Winters die innere Gestzmäßigkeit der Erde aufgenommen haben, bekommen sie immer mehr und mehr, wenn es gegen den frühling zugeht, und namentlich wenn es dem Sommer zugeht, in ihremWesen und weben jene Gesetzmäßigkeit, die ihnen von den Sternen des Kosmos und ihren Bewegungen aufgedrängt wird. Und wenn die Hochsommerszeit da ist, da webt und lebt es im Umkreise der Erde unter den Elementarwesen, die still und ruhig während des Winters unter der Schneedecke waren, da wallt und wirbelt es unter denjenigen Elementarwesen in denjenigen Bewegungen, in denjenigen gegenseitigen Beziehungen, die bestimmt sind durch die Gestze der Planetenbewegungen, durch die Gesetze der gestaltung der Fixsterne usw.us m. Und wenn der Herbstkommt, dann kommen gewissermaßen diese Elementarwesen wieder gegen die Erde zurück. Dann nähern sie sich wieder der erde, bekommen immer mehr mehr wieder die Erdengesetze, um wiederum zurückzukehren, gewissermaßen von der Erde eingeatmet zu werden, während der Winterszeit, wo sie wiederum still und ruhig im Schooße der Erde sein werden. Wer diesen Jahreslauf miterleben kann, der fühlt sein ganzen Menschenleben ungeheuer bereichert durch solches Miterleben. Der Mensch der Gegenwart erlebt ja eigentlich, und auch das mehr dumpf, unbewußt die physisch- ätherischen Vorgänge seines eigenen Leibes, dessen, was innerhalb der Haut ist. Er erlebt seine Atmung, er erlebt seine Blutzirkulation. Allein dasjenige, was draußen in Wind und Wetter im Jahreslauf spielt, was in der Ausgießung der Samenkräfte, in dem Fruchtenden der Erdenkräfte, in dem Leuchtenden der Sonnenkräfte lebt, all das ist für das Gesamtleben des Menschen, wenn der Mensch, sich auch dessen nicht bewußt wird, heute nicht minder Bedeutsam, nicht minder einschneidend, als derjenige, was meinetwillen als Atmung und Blutzirkulation innerhalb seiner haut vor sich geht. Wie die Sonne auftrifft auf irgenein Erdengebiet, was sie durch ihre Wärmung, durch ihre Strahlunghervorruft, das lebt der Mensch mit. Aus einem MICHAEL VORTRAG, gehalten am 5. Oktober 1923 in Dornach von RUDOLF STEINER
- ANTROPOSOPHIE
Anthroposophie ist ein Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltall führen möchte. Anthroposophische Firmen erkennen: oft hilft ein genauer Blick aufs Schriftbild/Logo. Rechte Winkel findet man dort nicht - alles krumm und schief, abgerundet. Quellen: https://www.anthroposophie.ch/de/anthroposophie/themen/artikel/was-ist-anthroposophie/was-ist-anthroposophie.html Und wenn der Mensch im richtigen Sinne Anthroposophie aufnimmt, Antroposophie nicht liest wie irgendeinen Sensationsroman, sondern so liest, daß dasjenige, was ihm in Antroposophie mitgeteilt wird, Inhalt seines Gemütes wird, dann erzieht er allmählich sein Herz und seine Seele also zum Miterleben desjenigen, was da draussen sich im Jahreslauf abspielt. Und wie man den Tagesablauf erlebt im morgendlichen Frischen, im Bereitetsein zur Arbeit am Vormittag, im Auftreten des Hungers, im Auftreten der Ermüdung am Abend, weil man da die inneren Vorgänge, das innere Leben, das innere Leben und wegenKraft der Materie, innerhalb der Haut verspürt, so kann man dadurch, daß man sich die von der Beschreibung sinnlicher Ereignisse ganz abweichenden anthroposophischen Ideen zu Gemüte führt, kann man dieses Gemüt bereiten, daß es wirklich empfänglich, sensitiv wird für die Ideen, für dasjenige, was im Jahreslauf webt und lebt. Und dann kann man dieses Miterleben des Jahreslaufes immer mehr und mehr vertiefen, bereichern, dann kann man es wirklich dazu bringen, daß man nicht sauer, nicht so sauer - möchte ich sagen - als Mensch innerhalb seiner Haut dahinlebt und die äusseren dinge an sich vorübergehen läßt, sondern dann kann man es erleben, daß man mit jeder Blume selber in seinem gemüte blüht, daß man das Blühen der Blume miterlebt, das man das Aufschließen der Knospen miterlebt, daß man sich in Tautröpfchen, aus dem die Sonnenstrahlen erglänzen, im erglänzenden Lichte miterlebt dieses wunderbare Geheimnis des Tages, das uns eben in dem erglänzenden Tautröpfchen z.B. am Morgen entgegentreten kann. Man kann also in einer Weise hinauskommen über dasjenige philiströs-prosaische Miterleben ( von beschränkter , engstirniger Denkart ) der äußeren Welt, das sich dadurch ausdrückt, daß man im Winter seinen Winterrock anzieht, im Sommer eine leichtere Kleidung sich anzieht, daß man einen Regenschirm nimmt, wenn es regnet; wenn man hinauskommt bis in dieses Miterleben des Webens und Treibens der Naturdinge und Naturtatsachen, dann wird erst der Jahreslauf wirklich verstanden. Denn aber ist man auch, meine lieben Freunde, wenn der Frühling durch die Welt geht, wenn der Sommer herankommt, mit seinem Herzen mit seiner Seele dabei, wie das spriessende, sprossende Leben sich entfaltet, wie die Elementargeister draußen schwirren und fliegen in den Linien, die ihnen aufgedrängt werden durch den Gang der Planeten, dann lebt man sich selber hinaus während der Hochsommerzeit in einkosmisches Leben, das allerdings das unmittelbare innere Leben des Menschen abdämpft, aber dabei den Menschen hinausführt in seinem eigenen Erleben - man könnte sagen - in einem kosmischen Wachschlaf hinausführt in die Hochsommerzeit in ein Miterleben der planetarischen Vorgänge. Nun ist es heute so, daß der Mensch eigentlich nur glaubt, in der Natur zu leben, wenn er das Sprießende, Sproßende, das wachsende undKeimende, das Fruchtende erlebt. Es ist eben so, daß der Mensch mehrHerz und Sinn hat, wenn er auch nicht eingehen kann, wenn er auch nicht miterleben kann, wie ich es beschrieben habe, das Keimende, Fruchtende, sodaß für das Keimende, Fruchtende mehr Sinn hat, als für das Ersterbende, sich Abtötende, das im Herbst herankommt. Aber eigentlich, meine lieben Freunde, wir verdienen nur mitzuerleben das Fruchtende, Wachsende, Sprossende, Keimende, wenn wir auch miterleben können, wenn der Sommer zur Neige geht und der Herbst herankommt, das sich Lähmende, das sich Ertötende, das Hinuntersinkende, das welkende Leben, das mit dem Herbst eintritt Aus einem MICHAEL VORTRAG, gehalten am 5. Oktober 1923 in Dornach von RUDOLF STEINER ANTHROPOSOPHIE - eine Mischung aus Esoterik und Naturwissenschaft https://fashionchangers.de/anthroposophie-wie-rudolf-steiner-heute-noch-die-oekoszene-praegt/#comment-21042
- MICHAELI • FEST DER SELBSTÜBERWINDUNG
des Gleichgewichts und des Lichts. Michaeli-Zeit – Vom Mut und Überwinden der Ängste https://www.kiga-bienenkorb.de/fileadmin/PDF/Michaeli_Reportage_Eltern.pdf Michael bringt Licht ins Dunkle . Unten sind die negativen Aspekte Gleichgültigkeit und Intoleranz abgebildet. Bild: David Newbatt, aus dem Buch “Twelve Aspects of Michael” https://feinslieb.net/michaeli-bedeutung-fest-des-mutes-und-des-gleichgewicht/ Und steigen wir in einen kosmischen Wachschlaf im Sommer hinauf mit den Elementarwesen in die Region, wo die planetarische Wirksamkeit sich außen und auch dann in unserer inneren Seele entfaltet, dann müssen wir eigentlich auchhinuntersteigen unter den Frost des Winters, unter die Schneedecke zuden Geheimnissen im Erdenschoß während der Hochwinterzeit, und wir müssen mitmachen das Absterbende, das Welkende der Natur, wenn der Herbst beginnt. https://dasgoetheanum.com/michael-mitten-im-atlantik/ Dann aber würde der Mensch ja nur können, wenn er dasWelkende allein miterleben würde, so wie er das Wachsende, Sprossende miterlebt, es würde der mensch nur können, gewissermaßen in seinem Innerenmitsterben. Denn gerade, wenn man sensitiver wird und für dasjenige, was geheimnisvoll in der Natur webt, und dadurch regsam miterlebt das Sprießende, Fruchtende, Keimende, dann erlebt man auch lebhaft mit, dasjenige, was sich vollzieht in der Aussenwelt, wenn der herbst einbtritt. Aber es wäre trostlos für den Menschen, wenn er dies nur in der Naturgestalt miterleben könnte, wenn er nur ein Naturbewußtsein erlangen würde über die Herbst- und wintergeheimnisse, wie er ein Naturbewußtsein sselbtverständlich erlangt über die frühlings- und Sommergeheimnisse. Aber wenn die Herbst- und winterereignisse herankommen, wen Michaelizeit kommt, dann muß der mensch allerdings sensitiv miterleben das Welkende, Absterbende, sich Lähmende, Tötende, aber er muß nicht so, wie wenn die Hochsommerzeit herankommt, sich dem Naturbewußtsein hingeben. Er muß sich im Gegenteil gerade dann dem SELBSTBEWUßTSEIN hingeben. Er muß in den Zeiten, wo die äußere Natur erstirbt, die Kraft des Selbewußtseins entgegenstellen dem Naturbewußtsein. Und dann, meine lieben Freunde, steht die Michaelsgestalt wiederum da. Und wenn der Mensch, durch Anthroposophie angeregt, in solchen Naturgenuß, in solches Naturbewußtsein hineinkommt, dann wird er wiederum in aller majestätischen Gestalt das Bild des Michaelmit dem Drachen dastehen, dann wird dastehen dasjenige, was der Mensch, wenn der Herbst sich naht, empfindet zur Besiegung des Naturbewußtseins durch das Selbstbewußtsein. Und das wird geschehen, wenn der Mensch nicht nur einen inneren Frühling und Sommer erleben kann, sondern wenn er auch den tötenden, ersterbenden inneren Herbst und Winter erleben kann. Und im Erleben der ersterbenden Herbstes und Winters wird sich als eine gewaltige Imagination, als eine Aufforderung an den Menschen für innere Tat, das Bild des Michael mit dem Drachen wiederum hinstellen können. Dann aber ist für den Menschen, der sich durchringt aus der heutigen Gisterkenntnis heraus zu diesem Bilde, dieses Bild, indem er es erfühlt, etwas ganz Gewaltiges. Dann wird ihm erscheinen, wenn die Hochsommerszeit sich zu neigen beginnt, und immer mehr und mehr sich neigt, wenn nach der Johannizeit, Juli, August kommt und der September herannaht, dann wird der Mensch gewahr werden, wie er sich hinausgelebt har zu dem Wachschlaf des innerlichen planetarischen Lebens mit den Elementarwesen der Erde, und er wird gewahr werden, was das, wenn er es miterlebt, eigentlich in ihm bedeutet. Aus einem MICHAEL VORTRAG, gehalten am 5. Oktober 1923 in Dornach von RUDOLF STEINER
- SULFUR• SULPHUR• SCHWEFEL
Es bedeutet einen innerlichen Verbrennungsprozess - den wir uns heute vorstellen dürfen wie einen äußeren Verbrennungsprozess, denn alle diejenigen Prozesse, die Vorgänge, die aussen eine bestimmte Gestalt haben, sie leben auch im menschlichen Organismus fort, aber sie werden da anders. Und so ist es tatsächlich, daß, wenn der Mensch das Jahr durchläuft, immer andere Vorgänge in seinem Organismus abspielen. Dasjenige, was da spielt beim Verlauf der Hochsommerzeit, das ist ein inneres Durchwoben werden mit demjenigen, was - ich möchte sagen- äußerlich grobmateriell angedeutet ist im SCHWEFEL. Dies ist ein innerliches Sulphorisiert werden, daß der Mensch in seinem physisch-ätherischen Wesen erlebt, wenn er die Sommersonne und ihre Wirkung miterlebt. Dasjenige, was der Mensch an für ihn brauchbaren Sulphur, gleich Schwefel in sich trägt, das hat für ihn während der Hochsommerzeit eine ganz andere Bedeutung, als während der kalten Winterzeit oder während der aufkeimenden Frühlingszeit. Das Schwefelhafte im Menschen ist wie ein Feuerungsprozess während des Hochsommers. Und das gehört zu der Entwicklung der menschlichen Natur im Jahreslauf, daß gewissermaßen dieser Sulphurisierungsprozeß im Inneren des Menschen während des Hochsommers in eine Art besonders gesteigerten Zustandes kommt. Die Materie in den verschiedenen Wesen hat wahrlich noch andere Geheimnisse, als sich gerade die materialistische Wissenschaft träumen läßt. So ist alles physisch-ätherische im Menschen Schwefelfeuer, um diesen Jakob Böhm´schen Ausdruck zu gebrauchen, durchglüht während der Hochsommerzeit. Das kann auch im Unterbewusstsein bleiben, weil es ein sanfter, intimer Prozess ist. Aber ist dieser Prozeß auch sanft und intim und daher für das gewöhnliche Bewusstsein unwahrnehmbar, so ist dieser Vorgang, wie das bei solchen Vorgängen überall der Fall, gerade von einer ungeheurern, einschneidenden Bedeutung für das Geschehen des Kosmos. Aus einem MICHAEL VORTRAG, gehalten am 5. Oktober 1923 in Dornach von RUDOLF STEINER Bevor die Rede und Gedankenreisen vom Vortragenden weitere Ausflüge ins Universum für noch mehr spirituelle Verwirrungen sorgt, habe ich heute die Reise ins Internet angetreten und folgenden sehr aufschlussreichen Artikel gefunden. WIE RUDOLF STEINER NOCH HEUTE DIE ÖKOSZENE PRÄGT. https://fashionchangers.de/anthroposophie-wie-rudolf-steiner-heute-noch-die-oekoszene-praegt/#comment-21042
- SORGENPÜPPCHEN • EINE LEGENDE AUS GUATEMALA•
Sorgenpüppchen werden meist ernsten oder besorgten Kindern geschenkt, damit sie nachts besser einschlafen können. Jeder Puppe darf maximal eine Sorge erzählt werden. Hat man sich alle Probleme von der Seele gesprochen, kommen die Figuren wieder zurück in ihr Säckchen und werden unter das Kopfkissen gelegt. Sie kümmern sich nun die ganze Nacht darum, dass am nächsten Tag alles wieder positiver scheint. Am Morgen sind die erzählten Probleme dann halb so schlimm oder sogar ganz verschwunden. In Guatemala gibt es eine Sage, die den Ursprung der kleinen Puppen begründet und die dort noch heute jedes Kind kennt: Als Sorgenpuppe oder auch Sorgenpüppchen werden kleine, handgefertigte Puppen bezeichnet, deren Tradition und Gebrauch aus Guatemala und Mexiko stammt. Dort werden die Püppchen auf spanisch Muñeca quitapena genannt, die Wortbedeutung ist dieselbe. https://kids.nationalgeographic.com/geography/countries/article/guatemala Vor langer Zeit lebte eine wunderschöne Prinzessin namens Ixmucane. Jeden Tag kamen Menschen mit ihren Sorgen zu ihr – sie kannten keinen anderen Ort, an dem ihre Probleme besser aufgehoben waren. Ixmucane selbst führte ein sorgenfreies, leichtes Leben und empfand Mitleid mit all den Menschen, denen es anders als ihr erging. In einer schlaflosen Nacht wandte sie sich verzweifelt an den Sonnengott und fragte ihn, wie sie anderen Menschen helfen könne? Sie wünsche sich so sehr, dass auch diese Personen ein sorgenfreies Leben führen können. Da wurde der Nachthimmel für einen kurzen Moment hell erleuchtet und der Sonnengott entgegnete ihr, dass er ihr eine Gabe geben würde, mit der sie alle Probleme der Menschen aus der Welt schaffen könne, solange sie diese mit ihr teilen würden. Kaum waren seine Worte gesprochen, wurde es wieder stockduster. Am nächsten Morgen fürchtete die Prinzessin, dass sie nur geträumt habe. Doch dann kamen die ersten Bittsteller, die ihre Sorgen mit ihr teilten. Sie lächelte sie an, sprach ihnen gut zu und wie durch ein Wunder, wurden ihre Probleme gelöst. Dies sprach sich so schnell herum, dass von nun an Stunde um Stunde, Tag für Tag und Jahr für Jahr, Menschen zu ihr kamen, um ihre Sorgen mit ihr zu teilen. Ixmucane half gerne, doch es zerrte auch an ihren Kräften. Daher beschloss sie, ihre Gabe an sechs weitere Vertreter des Landes weiterzugeben, damit diese Last aufgeteilt werden konnte. Seit dieser Zeit gibt es genug Helferlein für alle Sorgen der Menschen. Und genau diese Helferlein leben noch heute in den kleinen bunten Säckchen. https://www.ecowoman.de/koerper-geist/psychologie/wie-sorgenpueppchen-probleme-verschwinden-lassen-die-puppen-aus-guatemala-5506 Hier liegt Guatemala: https://de.wikipedia.org/wiki/Guatemala WIE SORGENPÜPPCHEN PROBLEME VERSCHWINDEN LASSEN UND EINEN GUTEN SCHLAF BRINGEN KÖNNEN Da kommt wohl keiner drum herum: Jeder von uns wird dann und wann einmal von kleineren und größeren Sorgen geplagt. Manche schreiben sie auf und andere erzählen sie kleinen Puppen, die die Probleme über Nacht verschwinden lassen können. Mag im ersten Moment kindisch klingen, doch das Erzählen hat eine stark therapierende Wirkung. EINSCHLAFSPRUCH PÜPPCHEN NIMM MIR ALL MEIN LEID. ICH FLÜSTEREN DIR MEINE SORGEN ZU UND SIE HEILEN IN ALLER STILLE. UNTER MEINEM KISSEN SCHLAFE PÜPPCHEN UND WENN ICH EIN PROBLEM HABE, WÜRDE ICH AUFWACHEN, WÄRE DIE PUPPE NICHT DA. Gute Nacht und schlaft gut Ihr Erdenkinder und Sorgenpüppchen. Morgen ist ein neuer Tag....
- SCHWEIGEN, WENN MAN NICHT MEHR SPRECHEN WILL
Schweigen Sie respektvoll. https://www.philomag.de/artikel/schweigen-sie-respektvoll Welche Wirkung hat Schweigen? Zwar kann Schweigen positiv wahrgenommen werden – als stille Zustimmung zum Beispiel. Doch wird Schweigen im Rahmen eines Konfliktes bewusst eingesetzt, hat es meist eine negative Konnotation und kann ein Gefühl des Ausgestoßenseins, der Zurückweisung und Verunsicherung beim Gegenüber hervorrufen. Die Zeit ist jetzt, in der unsere Generation zu den Alten geworden ist. Oder die Zeit in der ich das Alter das erste mal so richtig spüre . Irgendwie ganz anders, wie ich mir das vorgestellt habe. Geht das allen so? Warum verstehe ich erst jetzt oder überhaupt. Vielleicht lassen einem die verschwindenden Hormone, ich meine nicht nur die Sexualhormone, sondern die vielen anderen, von denen man heute weiß, daß sie für Emotionen, Gefühle, Verarbeitungsmechanismen, u.a. verantwortlich sind, diesen letzten Abschnitt des Lebens ganz anders zu empfinden. Ich habe mich doch aufs Alter gefreut und glaubte tatsächlich diese letzte Zeit zu geniessen und geniessen zu können. Ich war fleissig und habe mich angestrengt, es gut und richtig zu machen. Ich habe mein Bestes gegeben, wann immer es notwendig war. Ich konnte meine Bedürfnisse immer hinten anstellen. Es war mir nicht immer bewußt wie sehr und wie oft ich mich dabei verloren habe. Ich habe das Verlorensein nie hinterfragt, weil ich es einfach nicht bemerkt habe. 10 Wege, nichts zu sagen, aber sehr, sehr unterschiedlich. ACHTSAMES SCHWEIGEN. Aufmerksames Zuhören und Wahrnehmen des Gegenübers in einem Dialog zähle ich dazu. ... MACHTVOLLES SCHWEIGEN. ... SOUVERÄNES SCHWEIGEN. ... FREUNDSCHAFTLICHES SCHWEIGEN. ... NEUGIERIGES SCHWEIGEN. ... TAKTISCHES SCHWEIGEN. ... STRATEGISCHES SCHWEIGEN. ... SAMMELNDES SCHWEIGEN.... Seit einiger Zeit finde ich mich und tauche auf, und lerne ich mich neu kennen. Ich weiß, daß das Bedürfnis respektiert und geliebt zu werden sehr sehr wichtig ist. Mein Leben sollte etwas Wunderbares sein. Voller Liebe und Harmonie, voller Kreativität und Stille. Ich liebe Gesellschaften mehr, wie die Menschen, obwohl das merkwürdig klingt. Ich liebe auch Familie und die Menschen, die diese Familie zu einer machen. Obwohl sie sich alle in andere Richtungen bewegen und unterschiedliche Lebensabschnitte erleben, kann ich oft die einzelne Konflikte nicht verstehen. Muss ich das? Oder beeinflussen die Sozial Media mit ihren immer wieder neuen Offenbarungen von Besserwissern und selbsternannten Psychologen uns Menschen zu sehr? Obwohl es heißt ohne Konflikte gibt es keine Veränderungen und kein Weiterkommen, und man solle sie zulassen, austragen und verarbeiten, sind diese emotional so belastend, daß mein Körper schmerzt und meine Seele weint. Und sie weint gerade ständig, nur fliessen keine Tränen, weil ich eine tiefe Unruhe, spüre, weil ich mein Gleichgewicht verloren habe. Ich schlafe schlecht, was selten ist. Ich wache müde auf und will oft nicht aufstehen. Alle Dinge, die ich liebe, sind so weit weg von mir. Was bedeutet ein Leben, wenn man keine Liebe spürt und einen das Gefühl überrollt, daß man ist so wie man ist, nicht gut ist, auch für die anderen. Ich fühle mich einsam und sehne mich nach ehrlichem Interesse. Wie kann ich das ändern? Eine Freude machen ist nicht mehr so einfach, wie früher. Jeder hat alles und vieles mehr, wie Respekt, Liebe, Freundschaft und Gefälligkeiten, die sind selbstverständlich. Sich Respekt verdienen, Freundschaften pflegen und Gefälligkeiten wertschätzen, daran arbeiten ist unmodern und nicht wirklich wichtig. Kann ich mir ja woanders holen. Oder erkenne ich nicht mehr die Möglichkeiten? Ich fange an zu zweifeln, was gar nicht gut ist. Der Blick nach aussen fällt mir sehr schwer, daß ich nach einer Idee suche, die mir den Weg zeigt oder mich wieder dorthin führt, wo ich sein will. Dorthin, wo Vertrauen herrscht, dort wo unausgesprochenen Harmonie sich breit macht. Dort wo Menschen gemeinsam Wissen und eine verbundene Einheit bilden, die frei von Emotionen und Gefühlen ist. Dorthin wo Energie entsteht und frei fließt. Der Blick nach Innen ist geprägt von kreisenden bis wirren Gedanken, die sich spätestens beim Lesen eines nicht fesselnden Buches oder bei einem uninteressanten Film bis in tiefe Gehirnregionen weiterranken wie eine Kletterpflanze. Ich finde keinen inneren Frieden und fühle Ratlosigkeit. Ich bete und hoffe täglich, daß sich das ändert, finde aber nicht einmal das Ende eines Fadens, an dem ich einen Neuanfang finden könnte. Wo ist die Freude, die Abenteuerlust, die Unbeschwertheit? Wenn das alles so einfach wäre. Wenn ich doch wüßte, was diese Vorgänge herbeiführt. Geht es anderen auch so? Und gleichzeitig geht es mir gut- ich bin gesund, bis auf Diabetes, das mir vielleicht ein wenig Lebensfreude raubt, weil ich bei der Ernährung auf einige Dinge achten muss und dadurch eingeschränkt bin. Ich habe den besten Menschen um mich, der mich liebt und ich ihn. Und trotz dieser Tatsachen fühle ich mich traurig so traurig, das jedesmal ein Druck hinter den Augen entsteht, der mich weinen lassen will. Ich lasse das nicht zu, weil ich nicht heulen will, bei so viel Glück um mich herum. Ist das nicht blöd? So blöd, daß ich über das Heulen noch mal heulen könnte. Aber die Zeit vergeht und wird vergehen in einem unendlichen Raum im Universum. Und so auch ich und meine Gefühle, die dann nie existiert haben, weil nur ich sie empfunden habe. Ich muss da durch, ob ich will oder nicht….. So soll es sein. So kommen wir auf die Welt, so leben wir jeder sein eigenes Leben und vermehren uns, damit die Menschen weiterleben und sich weiterentwickeln und dieses unendliche Universum erkunden können und dürfen. Und dann lassen wir die anderen entscheiden ob du dich und wie du dich wandeln kannst. Und entspricht das den Vorstellungen der Gesellschaft kannst Du teilhaben oder Du bleibst einsam bei Gesprächen und Deinen eigenen Gedanken. Wie kann ich mich integrieren, weil ich mich ausgeschlossen fühle, wie schaffe ich den Wiedereinstieg ins Familienleben ohne mich dabei zu verlieren. Wie gebe ich den anderen das Gefühl zurück „ALLES IST GUT“ wie finde ich den gesunden liebevollen Abstand zu meinem Gegenüber? Wie zeige ich meine Liebe den anderen vielen Menschen, die in meinem Umfeld leben, wenn nicht durch das, wie ich bin. ALLES wird gut, ertönt in meinen Gedanken, alles wird GUT, alles WIRD … gut. Zur rechten Zeit zu schweigen, ist ein Zeichen von Weisheit und oft besser als jede Rede.
- ENDET DIE SEIDENSTRASSE IN ÖSTERREICH?
Ohhhh..... was für ein Bild entsteht da spontan in meinem Kopf. Die Strasse beginnt in China- Dschingis Khan, der Steppenkrieger, der nach der Weltherrschaft gierte und Marco Polo fallen mir da spontan ein. https://www.geo.de/wissen/weltgeschichte/dschingis-khan--der-aufstieg-der-mongolen-33107508.html und MARCO POLO https://www.netflix.com/at/title/70305883 Eine wirklich empfehlenswerte Reise in die Vergangenheit, mit wunderbaren landschaftlichen Aufnahmen, authentischen Kostümen, intelligenten Dialogen und angenehm und entspannt zu folgen. Nochmal zum Anfang: Die Seidenstrasse endet in Österreich, in Parndorf? Lieber Fabio Zolly mit logischem, schlußfolgerischen Input von Fritz, wieso ich das denn nicht weiß. Und- ihr beide wißt? Was?...... 2017 BREITSPURBAHN SOLL VON PEKING NACH PARNDORF FÜHREN Das Burgenland gilt als Favorit für die Endstation der geplanten Güterbahn – China soll zahlen https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000058827171/breitspurbahn-soll-von-peking-nach-parndorf-fuehren INTERNATIONALE BÜHNE Kanzler Kern auf Breitspurmission in Sankt Petersburg https://www.derstandard.at/story/2000058614361/kanzler-kern-auf-breitspurmission-in-st-petersburg 2019 ERSTER ÖBB - GÜTERZUG VON CHINA NACH WIEN UNTERWEGS Verhandlungen in China, Protest im Osten Österreichs Der Zeitpunkt der Pressekonferenz am Freitag wurde nicht zufällig gewählt, derzeit findet der zweite Gipfel zur „neuen Seidenstraße“ in Peking statt, an der auch Bundeskanzler Sebastian Kurz mit einer Wirtschaftsdelegation teilnimmt. Die Verlängerung der Breitspurbahn ist ein Teil des chinesischen Großprojekts. https://kurier.at/chronik/burgenland/buergermeister-mobilisieren-gegen-bahn-terminal-bei-parndorf/400477642 Parndorf - ein kleiner Ort, den man heute bis Japan und China kennt Erster ÖBB-Güterzug von China nach Wien unterwegs https://newsv2.orf.at/stories/2433861/ Mehr als tausend Jahre lang verband die alte Seidenstraße die Menschen in Europa und Asien. Der Handel war lukrativ und gut organisiert. Aber den Reisenden drohten auch viele Gefahren. https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/wirtschaft/neue_seidenstrasse/alte-seidenstrasse-100.html Trotz allem versuche ich mir heute eine durchgehende Straße von China nach Österreich in Gedanken vorzustellen- sehr anders, fühlt sich das an, wenn man nur filmische Bilder im Kopf zur Verfügung hat. Auf all diesen Wegen ob filmisch, in einer realen Erinnerung oder einfach ohne Umwege die Sache mit der Straße vielleicht nicht bildlich nehmen , sondern einfach so akzeptieren wie sie sich in Worte gefasst darstellt, findet sich dann dort vielleicht auch einen Obdachlosen am Straßenrand. Oder so einer der keine Freunde mehr hat, einen, der vor allem vor Aufmerksamkeiten fliehen will. Einfach einer, dem man vor Jahren in der Realität tatsächlich einen Mord vorgeworfen und sich später herausgestellt hat, daß er absolut gar nichts damit zu tun hatte und er nur zur falschen Zeit am falschen Ort war. Diesem hat der liebe Fabio Unterschlupf in seinem Atelier gegeben und ihm ein wenig Würde zurückgegeben, die ihm genommen wurde. Seit damals ein liebevolles freundschaftliches Verhältnis, das auch noch ein wenig mehr zu sein scheint. Zumindest aus der Sicht des Menschen, der die Sache durchmachen mußte. Chinas neue Seidenstraße zwischen Europa und der Volksrepublik ist vermutlich das weltweit größte Infrastrukturprojekt und umfasst mehr als 80 Länder. Beim derzeitigen Transport-Mix nach China wird nur gut ein Prozent über Land geschickt, rund 90 Prozent kommen per Schiff, der Rest ist Luftfracht. Doch das wird sich ändern: Die Straßentransporteure stehen in den Startlöchern und fordern vor allem die Bahn zum Wettlauf um kurze Laufzeiten und niedrige Transportkosten heraus. Hier erfahren Sie alle Hintergründe und Infos zu den aktuellen Entwicklungen. 2023 HAFTBEFEHL GEGEN PUTIN NICHT VOLLSTRECKT gab es in Chinas Hauptstadt den ganz großen Bahnhof zu bestaunen. Partei- und Staatschef Xi Jinping hatte zu einem Gipfeltreffen in Peking geladen. 4.000 Delegierte aus 140 Ländern folgten der Einladung – unter ihnen zahlreiche kontroverse Figuren, Autokraten, Abgesandte der Taliban und sogar der ungarische Regierungschef Viktor Orbán. Nicht einmal ein internationaler Haftbefehl konnte den russischen Präsidenten Wladimir Putin vom dritten Belt-and-Road-Forum und dem 10-jährigen Jubiläum „Neue Seidenstraße“ fernhalten. Unnötig zu sagen, dass China den Haftbefehl gegen Putin nicht vollstreckte. Russlands Diktator entkam freien Fußes. https://www.thepioneer.de/originals/tech-briefing/briefings/chinas-neue-seidenstrasse-expressweg-in-die-abhaengigkeit
- EINFLÜSSE, DENEN EIN EINFACHES BÜRGERKIND IN DER K&K MONARCHIE AUSGESETZT WAR • TEIL1
Titel: Der National Sozialismus in unserer Familie und in unserem Bekanntenkreis. von Hilde Bei Unterlagen meiner Mutter, Valerie, fand ich ein Heftchen mit Aufzeichnungen. In eindeutigen Schriftbild meiner Mutter, ist mit Kugelschreiber vermerkt: Dr. Karl M. Heidt (darunter wurde mit einem Kugelschreiber etwas unkenntlich gemacht und auf der Umschlaginnenseite mit einem grünen Filzstift steht „Von wem ich diese Unterlage bekam weiss ich nicht!“. https://de.wikipedia.org/wiki/Entartete_Kunst Die Ziele der NSDAP und warum so viele meiner Verwandten und Bekannten dafür waren. Vor dem Anschluß glaubten alle daran. Anschluß an Deutschland - ein Groß Deutsches Reich. Arbeit für alle: In Österreich herrschte Arbeitslosigkeit. Hitler ließ Autobahnen bauen-gründete das Bundesheer-zahlte die Kriegsschulden nicht weiter…. Einfachheit in der Lebensführung: Kein Putz und Tand! Kleidung-weder Schminke noch Lippenstift etc. … Alles für die Gesundheit: Meide Nikotin und Alkohol! Viel Sport-Turnen, Laufen, Schwimmen, eislaufen-Ski Sport … Weg mit der „Entarteten Kunst“! Judenfrage : Uns von den Juden nicht übervorteilen lassen! Kauft nur bei Ariern! Angeregt durch die Sendung ÖI von Hugo Portitsch, oe1.orf.at/artikel/696570/Hugo-Portisch-wie-ihn-kaum-wer-kennt , der zu erklären versucht, wie in Österreich (besonders in Wien) der Boden für den National Sozialismus und den damit verbundenen Antisemitismus schon vorbereitet war, will ich versuchen zu schildern, welchen Einflüssen ein einfaches Bürgerkind in der K.u.K. Monarchie ausgesetzt war. Ich wurde 1898 geboren. Mein Vater, interessierte sich weder für Politik noch für Religion. Einmal im Jahr, am Christtag, besuchte er die Kirche, bereitete uns aber immer ein schönes Weihnachtsfest. Der Christbaum, den er selbst aussuchte und schmückte, mußte immer bis an die Decke reichen. Seine ganz Liebe galt der Natur. Die vielen Wanderungen, die er mit mir machte, waren die schönsten Erlebnisse meiner Kindheit und die Liebe zu Blumen, Tieren, Bergen und Wäldern pflanzte er tief in mein Kinderherz. Von einem Unterschied zwischen Christen und Juden erfuhr ich nichts, hörte nur, daß sein Chef Jakob Spielmann, ein besonders fleißiger, tüchtiger Jude war. Er hatte es vom Laufjungen, der für seine alte Tante in einem Laufwagerl Gemüse ausführen mußte, zum Direktor der Weltfirma Schenker & Co gebracht. Als ich in die Volksschule kam, kam ich zum ersten Mal mit Jüdinnen in näheren Kontakt. Der 9. Bezirk, in dem ich wohnte, galt als Judenbezirk und die Hälfte meiner Mitschülerinnen waren Jüdinnen. Sie waren klug und sehr fleissig, und mir fiel auf, daß sie besser situiert waren als die meisten meiner anderen Mitschülerinnen. Ich freundete mich mit Ihnen an. Ich saß zwischen „Mana Schik“ und „Lilli Gelbhaus“ und beide fütterten mich mit kleinen Dienstleistungen, wie einsagen und abschreiben lassen, mit Malzzuckerln fast zu Tode. Am ende der 4. Volksschulklasse machten die meisten der jüdischen Mitschülerinnen die Aufnahmeprüfung ins „Lyzeum“- meinen nicht jüdischen Freundinnen lag dieser Gedanke fern. Lyzeum kostete Geld. LYZEUM: historisch: ein von den Humanisten den Universitäten verliehenes Adelsprädikat. historisch: im 19. Jahrhundert eine Bezeichnung für Gymnasium in Deutschland (vergleiche die französische Bezeichnung lycée) Norddeutschland: eine höhere Mädchenschule. https://de.wikipedia.org/wiki/Lyzeum_(Hochschule)#:~:text=Als%20Lyzeum%20wurde%20im%20K%C3%B6nigreich,Studien%20mit%20akademischem%20Rang%20bezeichnet . DIE GEISTESWELT DER PHILOSOPHIE Welt des Geistes. Gesamtheit geistig schaffender oder interessierter Menschen. Nach der 5. Klasse Volksschule kam ich in die Bürgerschule in den 1. Bezirk, Renngasse. Hier waren die Jüdinnen von uns getrennt. Die A Klasse rein jüdisch, die B Klasse rein arisch- (der 1. Bezirk galt ja als Judenbezirk) und das im Jahr 1910! Ich kam also mit Juden nicht weiter in Berührung, wenn man davon absieht, daß mein Zahnarzt Jude war und daß uns Geißler, der Jude Kobi Lazarus, stets auf mein Wohlbefinden bedacht war und mir immer die besten Stücke der von mir so geliebten Bruch-Schokoladen-Ripperl aussuchte. Doch nun begann das Kriegsjahr 1914! Im August schloß ich Blutsbrüderschaft mit dem gleichaltrigen Knaben Hermann Dörr. Als ich ihn kennenlernte, sagte seine Schwester: „Heute kommt mein Bruder Hermann, aber wir denen ihn Moritz, das ärgert ihn nämlich, weil er Juden so haßt.“ „Blödsinn“, dachte ich. Zu jener Zeit war es meiner Freundin Mariandl und mir plötzlich zu Bewusstsein gekommen, daß wir deutsche Mädchen waren und von nun an trugen wir immer eine Kornblume im Knopfloch. 3. November 2006 schreibt der Standard einen Artikel. Die blaue Kornblume war in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts hier zu Lande das Erkennungszeichen für illegale Nationalsozialisten, hieß es in dem Artikel- https://www.derstandard.at/story/2641809/blaue-kornblume-in-fpoe-revers-orfat-ortet-anklaenge-an-illegale-nsdapler und Armin Wolfs Artikel verbindet uns in die Gegenwart. https://www.arminwolf.at/2017/11/09/edelweiss-statt-kornblume/ Ich glaube, ihr älterer Bruder, der bei einer deutschen Burschenschaft war, hat es uns gelehrt. Marinade hatte bei einem Schulausflug ihre Jacke verloren, es daheim verschwiegen, und wenn ein kühler Abend war, ging sie ohne Jacke mit der Begründung: „Ein deutsches Mädchen friert nicht.“ Nun war der Boden vorbereitet für meine Erlebnisse in der LBA. Unser von mir so verehrter Deutschprofessor Eduard Hartmann war schon damals ein verkappter Nazi. Er erkor mich sofort zu seinem bevorzugten Liebling: ein richtiges deutsches Mädchen! Groß, blond, blauäugig, als einzige in der Klasse keine Löcher in den Ohren/welche Negersitte!), Hochdeutsch als Muttersprache - das genügte, daß ich vier Jahre lang das angenehmste leben führte und durch Prüfungen in Geschichte (diese Fächer unterrichtete er auch) nie belästigt wurde. „Deutschland, Deutschland über alles“ war der Inhalt seines Unterrichtes und da mein Herz auch an der deutschen Literatur hing, störte mich das keineswegs. Nur eines mißviel mir gründlich. Wenn Prof. Hartmann das Klassenzimmer betrat rief er zwar nicht „Heil Hitler!“, Anmerkung: war dieser Gruß nicht erst viel später und eventuell in der Erinnerung der Verfasserin zeitlich verschoben? , aber doch sehr lautstark: „Gott strafe England!“ Und wir hatten im Chor zu antworten: „Er strafe es!“ Ich war entschieden dagegen, Gott mit Rachegedanken zu belästigen. Nachrichten von 1914 – 14. August: England erklärt Österreich den Krieg. England hat Österreich-Ungarn den Krieg erklärt. Nun fehlt nur noch eine Kriegserklärung, damit acht europäische Staaten in diesen Krieg verwickelt sind. https://wk1.staatsarchiv.at/diplomatie-zwischen-krieg-und-frieden/kriegserklaerungen-grossbritanniens-und-frankreichs-an-oesterreich-ungarn-1914/index.html Es erübrigt sich zu erwähnen, daß in der gesamten staatlichen Lehrerinnenbildungsanstalt keine einzige Jüdin aufschien. Aber wie ging es nun weiter? Wie war es möglich, daß so viele meiner Bekannten und Verwandten National Sozialisten wurden? „Kriegseuphorie – Kriegsmüdigkeit“, Begeisterung und Ernüchterung im Großen Krieg. Die frenetischen Jubelrufe vieler im Sommer 1914 in den Krieg ziehender Soldaten wirken aus heutiger Perspektive und mit dem Wissen um das Destruktionspotential und die Gewalt, die dieser Krieg entfaltete, gespenstisch. https://www.habsburger.net/de/kapitel/kriegseuphorie-kriegsmuedigkeit-begeisterung-und-ernuechterung-im-grossen-krieg https://de.wikipedia.org/wiki/Augusterlebnis 1918. Ich machte Matura, erhielt eine Anstellung als Lehrerin und war mit meinem Beruf glücklich und zufrieden. Der Krieg ging zu Ende- aus der Monarchie wurde eine Republik. - Wenn ich jetzt Ö1 höre, was damals alles geschah, bis unsere Republik Deutsch Österreich gefestigt dastand, ergreift mich tiefe Scham darüber, was ich damals für ein egoistisches Geschöpf war, das sich nur für sich selbst und seine Familie, seine Freunde, seinen Beruf, kurz seine unmittelbare Umgebung interessierte! Der Krieg war ja glücklicherweise zu Ende und alles andere war mir gleichgültig! (Ich muß an ein Gedicht denke: „…ihr schien die Liebe Lebenszweck und alles andre Schund!“) Mit meinem Freund Karl, Anmerkung: der Hinweis dafür, daß es sich um Karl, meinem Großvater handeln könnte, verbrachte ich die zwei glücklichsten Sommer meines Lebens! Er war mein „Guru“ (so würde man heute sagen) und er erschloß mir die Geisteswelt der Philosophie! Obwohl er behauptete, ich sei das Idealbild der „Deutschen Frau“, gab es in unserer Geisteswelt keinen Platz für Rassismus oder gar Antisemitismus! Dann ging ich mit einem Kindertransport nach Holland. Infolge einer unglücklichen Liebe begann ich dort, noch intensiver über den Sinn des Lebens nachzudenken als ich es mit Karl getan hatte, und kam zu dem Schluß, daß alles sinnlos ist. Lächerlich erschien mir der in Holland herrschende Gegensatz zwischen Katholiken und Protestanten - das Leben war doch traurig genug - alle Menschen sollten sich doch gegenseitig helfen, es zu ertragen. Nach Wien zurückgekehrt, schloß ich einen Pakt mit meinem ehemaligen Blutsbruder Hermann: Wir wollten unsere Freizeit zusammen verbringen, bis ich die große liebe (!) fand, dann würde er mich freigeben.-Wir verbrachten drei glückliche Jahre - unsere Hauptinteressen galten der Natur und der Kultur. Was mich an Hermann aber manchmal besonders störte, war sein Judenhass, der ab und zu Tage trat. Faust Neubacher: alias Hermann Neubacher Hermann Neubacher war ein österreichischer Wirtschaftsfachmann und Politiker der NSDAP. Von 13. März 1938 bis 14. Dezember 1940 war er Bürgermeister von Wien. https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Neubacher https://de.wikipedia.org/wiki/Faust._Eine_Trag%C3%B6die Auch war er bei einer schlagenden Verbindung, (ich glaube , es war die Germania). Ich verstand es keineswegs, daß sie sich, „umdeutschen Mut zu beweisen, gegenseitig dasGesicht zerschlugen und noch stolz auf ihre „Blessuren“ waren. Sein besonderer Haß richtete sich gegen Direktor Spielmann, der als Freund meiner Mutter ständig bei uns verkehrte. Bemerkungen Hermanns über diesen „alten Juden“ verärgerte mich oft. Nun-die Zeit verging und im Jahre 1923 lernte ich Fritz in den Bergen kennen- und da ich davon überzeugt war, dies sei die „große Liebe“, verließ ich Hermann und heiratete Fritz! Was mir damals besonders gut an ihm gefiel, war im Gegensatz zu <Hermann seineToleranz! Keine Spur von Rassismus oder Antisemitismus! Er hatte jüdische Schüler, einen hatte er sogar in Mittersil mit und vertrug sich anfänglich sehr gut mit Herrn Spielmann und dessen Freundin Else! Wir führten eine glückliche Ehe, machten Reisen nach Italien, Frankreich und Spanien und waren als Österreicher überall gern gesehen. Inzwischen tat sich in der Politik allerhand! Es entstand die Frontkämpfer Organisation, die rechts orientierte Heimwehr und als Gegenstück der links orientierte Schutzbund wurden gegründet und zuletzt gründete die deutschnational orientierte NSDAP die SA. Das alles tangierte uns damals aber wenig! Aber so um 1930 begann sich Fritz plötzlich für Politik zu interessieren. Nach dem Besuch bei einem Freund war er wie verwandelt: Hitller war in sein Leben getreten! Er ar begeistert von dessen Ideen und redete nur mehr von ihm! Ich erinnere mich, daß er sogar Direktor Spielmann über Hitlers Ideen für das deutsche Volk diskutierte. Spielmann, ein sehr kluger Mann, sagte damals: „Viele Ideen von Hitler scheinen mir gut für Deutschland, aber Hitler macht einen großen Fehler- er macht sich das Welt-Judentum zum Feind-Hitler benützt den im Volk schlummernden Antisemitismus, um seine Macht zu vergrößern und das wird ihm früher oder später das Genick brechen!“ Wie recht er hatte! Nun begann für mich eine schwere Zeit. Ich liebte meine Famili und wollte den häuslichen Frieden um jeden Preis aufrecht erhalten. Fritz trat der SA bei, glaubte an Hitler und nahm seine Ideen ernst. Wir hatten einen jüdischen Hausarzt, ich hatte einen jüdischen Zahnarzt, der viel für mich übrig hatte, und nicht nur mich, sondern auch Mama, Reinhold und die kleine Traudl gratis behandelte- Reinhold hatte viele jüdische Freunde. Der Jude Dir. Spielmann hatte ihm einige Weltreisen ermöglicht, und besuchte meine Mama wöchentlich und Mama besuchte seine jüdischen Frauen Randi und Else(seine eigene Frau und seine Freundin) Ein besonders schwarzer Punkt war unser Geißler, bei dem wir wöchentlich einkauften, auch Jude. Aber nioch nicht genug: Mein heißbeliebter Onkel Rudi, Mamas Bruder war als ehemaliger österreichischer Offizier ein entschiedener Gegner Hitlers und hielt mit seiner Meinung nicht zurück! Armer Fritz! In was für eine Familie war er da geraten! Zum Glückfür ihn waren die Glieder meiner Familie väterlicherseits sofort Anhänger Hitlers! In Nordmähren geboren und aufgewachsen, waren sie ja mit Deutsch Bewusstsein und Cechenhaß erzogen worden. Mein Cousin Friedl ließ sogar den Namen KEPERT ein zweite P einfügen, weil er behauptete, Kapert sei ein ´cechisches Wort. Daß er bald der SA Beitrag, versteht sich von selbst. Meine Internetsuche hat eine schwedische Seite gefunden. https://www.ancestry.se/search/categories/42/?name=_Kepert&pg=2&name_x=_1 Mein Cousin mütterlicherseits, LU, war arbeitslos, ein Grund, daß auch er der NSDAP beitrat. Ebenso seine Freundin Elli Melchior. Meine Freundinnen Mut Tetsch und Paula Neidhart traten aus Überzeugung bei. Aber was unternahm nun Fritz? Statt wie sonst an Sonntagen mit Traudl, Anni und mir einen Ausflug zu machen, nahm er mit seinen neuen Kommilitonen, den SA Männern, an Geländeübungen teil. Dann verbot er meiner lieben Hausgehilfin Anni, weiter beim Tobi Lazaruseinzukaufen. Unser Geld dürfe sie doch nicht zu einem Juden tragen! Hätte ich nun streiten sollen? Anni sagte: „Ich mach das schlau. Wenn der Papa in der Schule ist, geh ich zum Lazarus, wenn er daheim ist, gehe ich zum Frank bis an die Ecke!“ Der nächste Schritt von Fritz war nun, das er evangelisch wurde! Die katholischen Geistlichen zeigte für Hitler kein Verständnis. Er nahm nun Teil am kirchlichen Leben und wurde ein überzeugter evangelischer Christ. Es ist lobend hervorzuheben, das er uns schöne Advent- und Weihnachtsferien bescherte. Inzwischen war Hitler in Deutschland an die Macht gekommen. Die Lage spitzte sich zu. Traut sollte in die erste Klasse kommen. Fritz konnte natürlich nicht zusehen, daß seine Tochter in die Grünentorgasse kam, wo doch die halbe Klasse aus Jüdinnen bestand! https://new.schubertschule.at/ Hätte ich streiten sollen? Ich unterrichtete Traudl in der 1. klasse daheim und schickte sie dann zu einer lieben Kollegin in die Greiseneckergasse im 20. Bezirk, wo es nur ganz wenige jüdische Schülerinnen gab. Sie besuchte dort die 2. und 3. Klasse und es waren ihre schönsten Schuljahre. Die Lage spitzte sich langsam weiter zu. Im Schuljahr 1933/34 kam ich in eine 4. Klasse Knaben in die Treustrasse, deren Lehrer, Leo Lehner, wegen seiner Zugehörigkeit zur NSDAP außer Dienst gestellt war. Als ich mit dieser Klasse eine Weihnachtsfeier veranstaltete, beschwerte sich nachträglich ein Vaterbei mir, daß ich die rolle des Weihnachtsmannes einem Juden (er war der Intelligenteste der Klasse!) Überlassen hatte1- dann kam der Bürgerkrieg, https://de.wikipedia.org/wiki/Februark%C3%A4mpfe_1934 Wir hatten eine Woche schulfrei (!) und unser netter roterDirektor wurde pensioniert und ein schwarzer, der uns sagte, die Prügelstrafe sei wieder erlaubt, wurde eingesetzt. Ich gehörte damals zum gluck keinem Lehrerverein an. Im Sommer wurde Dollfuß ermordet und die Mörder wurden hingerichtet. Engelbert Dollfuß war ein österreichischer Politiker. Er war von 1931 bis 1933 Landwirtschaftsminister und von 1932 bis 1934 Bundeskanzler, ab 5. März 1933 diktatorisch regierend. Dollfuß war der Begründer des austrofaschistischen Ständestaats. https://de.wikipedia.org/wiki/Engelbert_Dollfu%C3%9F In Mittersil gab es plötzlich eine Menge heimlicher Nazis. Mittersill ist eine Stadt im Bundesland Salzburg. Sie ist mit 5804 Einwohnern der größte Ort im Oberpinzgau. Mittersill war bis 2004 Sitz und Teil des Gerichtsbezirks Mittersill und gehört seit 2005 zum Gerichtsbezirk Zell am See. https://www.mittersill.at/ Wenn Dir. Spielmann mit seinen Damen nach Mittersill kam, um Mama zu besuchen, räumte ich Fritz vorsichtshalber aus dem Weg- wir fuhren nach Innsbruck oder ins Ötztal. Die Mittersiller Nazis empfingen Dir.Spielmann immer sehr höflich („…jüdisches Geld stinkt nicht“, sagte Else, Spielmanns Freundin.) Nun kma für unserer Familie ein arger Schlag: Die NSDAP wurde verboten und die Väterländische Front ins Leben gerufen. https://de.wikipedia.org/wiki/Vaterl%C3%A4ndische_Front#:~:text=Die%20Vaterl%C3%A4ndische%20Front%20(abgek%C3%BCrzt%20VF,F%C3%BChrung%20von%20Engelbert%20Dollfu%C3%9F%20gegr%C3%BCndet. Die Vaterländische Front (abgekürzt VF) war die Einheitspartei in Österreich zur Zeit des autoritären Ständestaats. Sie wurde im Mai 1933 von der Bundesregierung unter Führung von Engelbert Dollfuß gegründet. Onkel Rudi, als ehemaliger Offizier, war sofort Feuer und Flamme. Fritz betrachtete meinen gelobten Onkel sofort als ärgsten Feind!Fritz weigerte sich natürlich, in der Schule der väterlichen front beizutreten und verlor seine Stellung. D mein Lehrkörper geschlossen beitrat, weigerte ich mich keinesfalls. Fritz unterrichtete nun Privatschüler unter anderen Wilfried Lehner, den Sohn desKollegen, dessen Klasse ich übernommen hatte. Wilfried war wegen seiner Tätigkeit als Mitglied der NSDAP aus dem Gymnasium ausgeschlossen worden. Natürlich litt auch das Verhältnis von Fritz zu meiner Mutter, das bis dahin ein Guts gewesen war. Spielmann besuchte uns natürlich weiter an jedem Sonntag. Einmal hatte wir sogar eine Hausdurchsuchung von Kriminal-Beamten, da Fritz ja als Nazi bekannt war! Er machte aus seiner Gesinnung kein Hehl! Er ging natürlich mit weißen Stutzen (Kennzeichen der Nazis) und wenn er an einem Wachebeamte vorbeiging, pfiff er das verbotene Horst-Wessel-Liede besonders laut. Das Horst-Wessel-Lied ist ein politisches Lied, das zunächst ein Kampflied der SA war und etwas später zur Parteihymne der NSDAP avancierte. Es trägt den Namen des SA-Mannes Horst Wessel, der den Text zu einem nicht genau geklärten Zeitpunkt zwischen 1927 und 1929 auf eine vermutlich aus dem 19. https://de.wikipedia.org/wiki/Horst-Wessel-Lied Bei unseren Badeausflügel spielte er es sogar auf der Mundharmonika! Im Kino gab es noch viele deutsche Filme, z.b.“Reitet für Deutschland“ mit Willi Birgel. … reitet für Deutschland ist ein 1940/41 gedrehtes Sportlerdrama mit nationalistischen , antidemokratischen und antisemitischen Untertönen. Mit der Hauptrolle des Rittmeisters von Brenken spielte Willy Birgel die bekannteste Rolle seiner gesamten Filmkarriere. Der Film wurde am 11. April 1941 in Hannover uraufgeführt. Die Berliner Erstaufführung fand am 30. Mai 1941 statt. Der Film wurde für die Jugend freigegeben. https://de.wikipedia.org/wiki/%E2%80%A6_reitet_f%C3%BCr_Deutschland Fritz hätte sie natürlich gern gesehen, konnte aber die Österreichische Wochenschau nicht ertragen, aber er erlaubte mir, mit meinem Kollegen Leo Lehner diese Filme zu besuchen. https://www.filmarchiv.at/sammlung/film/kinowochenschauen/# Fritz brachte mir aber auch noch ein Album mit schönen, natürlich verbotenen SSA-Liedern, die ich gerne am Klavier spielte. ..FORTSETZUNG • ANSCHLUß AN DEUTSCHLAND TEIL 2
- DIE QUELLGEISTER SIND GEWECKT
Auf der Suche nach dem Stoppel und ob das Wasser bis zur Zisterne fließt. Stärkende Jause, Kaffee und scharfe Suppe zum Start in die Wildnis. Dabei waren diesmal: Wolfgang, Renate, Andre, Vici, Constantin, Henri, Christiane und Fritz und der liebe Helmut. Viel zu spät, aber er war da. Zisternenbegehung oder der Abstieg in die Unterwelten des Erde. Quellgeister nennt J. BÖHME die den sinnlichen Qualitäten der Dinge zugrunde liegenden Kräfte , die im »Blitz, des Lebens geboren« werden. Es gibt sieben Quellgeister: Begierde , Bewegnis, Angstqualität, Feuerblitz, Liebe , Hall oder Schall , Verständnis. Quelle:http://www.zeno.org/Eisler-1904/A/Quellgeister Fritz öffnete die Zisterne und entfernte die störenden Teile, damit Andre hinabsteigen konnte. Wolfgang tat ihm gleich und verschwand im Boden. Das Ziel war der Absperrhahn zu kontrollieren und auszutauschen. Andre demontierte den alten Schwimmer. Wunderbare alte verrostete Armaturen kamen zu Vorschein. Der Hahn ist offen und es sickerte ein wenig Wasser aus der Leitung. Hier noch interessante Infos zu Wassernutzung: https://regenwassernutzung.com/beruhigter-zulauf/ Danach wanderte die Truppe zum Quellenursprung auf der Suche nach dem Stoppel im Quellenbunker am Quellenursprung. Und schwupps, mit einem von Fritz gezimmerten Schiebebrett, verschwand Andre im Bunker, erfühlte den Stoppel und zog ihn heraus...... Viel, viel Schlamm oder besser sehr, sehr feiner Ton hat sich angesammelt. Mit dieser Tonerde müssen wir uns noch mehr beschäftigen. Tonerde ist eigentlich ein Überbleibsel aus der letzten Eiszeit. Heranrückende Gletscher zermahlten Felsen und Steine zu feinem Staub. Die Erde wird aus extremer Tiefe geborgen und für den kosmetischen Einsatz anschließend durch Hitze – in Öfen oder durch die Wärme der Sonne – keimfrei gemacht. Besonders beliebt ist das Naturprodukt aufgrund der vielen Spurenelemente und Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium, Eisen oder Silicium. Auch Aluminium ist enthalten. Aber keine Angst: Die kleine Menge hat keine negativen Auswirkungen auf den menschlichen Körper. Je nach Herkunft kann Tonerde verschiedenste Farben und Inhaltsstoffe haben. So besitzt grüne Tonerde einen hohen Kupferanteil, während rote Tonerde sehr viele Eisenoxide enthält. Tiefenwirksames Naturwunder aus der Erde: Tonerde erlebt derzeit ein großes Comeback in der Beautyszene. Bereits im alten Ägypten sagte man Schlammbädern am Nilufer eine heilende Wirkung nach. Auch Hippokrates empfahl seinen Patienten Tonerde als medizinisches Mittel. Warum Tonerde jetzt wieder so populär ist? Wir verraten es Ihnen. https://www.dm.at/inspiration-und-beratung/pflege-und-parfum/gesichtspflege-gesichtsreinigung/beauty-wunder-tonerde-273504 Nun mußten wir nur noch warten, ob das Wasser bis zur Zisterne kommt. Leider nein...... Das heißt Plan B. Zu viel Schlamm im Wasserleitungsrohr? Wir warten auf den nächsten Tag. Noch immer hat sich das Wasser nicht den Weg bahnen können. Fritz beginnt auf Seite der Zisterne mit dem Hochdruckreiniger die Leitung vom Schmutz zu befreien. Und wir warten......auf das Wasser, die nächste Idee, eine wichtige Information und die Möglichkeiten, die vielleicht eine Kanalreinigungsfirma anbietet..... Wir berichten demnächst..... Bis dahin wird demnächst eine Wildkamera montiert, um das Wild bei der natürlichen, durch umgestürtzte Bäume entstandene Wasserstelle, zu beobachten. Wir können dann live übertragen! Große Trittsiegel deuten auf die Anwesenheit von Wild an diesem verwunschenen Platz. In der Jägersprache ist Trittsiegel der Fachausdruck für einen Abdruck der Extremitäten (Läufe) verschiedener Arten von Wild , insbesondere der des Schalenwildes . [1] Mehrere Trittsiegel hintereinander ergeben eine Fährte , wobei auch dieser Ausdruck in der Jägersprache vor allem für das Schalenwild gilt (bei anderen Wildarten entsprechend Spur oder Geläuf ). Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Trittsiegel Quelle:https://www.naturundjagd.at/index.php?idslide=3481
- UNTERWELTEN • DIE ALTE ZISTERNE
Am 11. Juni, sind Andre, Phillip, Mike, Constantin und ich zur Quelle gewandert. 450 m von der alten Zisterne entfernt durch einen dichten Laubwald und abschüssiges Gelände, haben wir trotzdem rasch den Ursprung gefunden. Wir haben die Quelle plätschern gehört und gesehen wie das Wasser seinen Weg in den Graben findet. Die Quellfassung ist voll mit Ablagerungen. Wir werden das nächste Mal Schaufeln oder andere Werkzeuge mitnehmen, um das Bauwerk von Schlamm und Steinen freizulegen, damit wir mehr sehen können. Einige Tage danach habe ich über Gerda, den Kontakt zu Anette gefunden. Sie wohnt in Weissenbach an der Triesting und wir kennen uns schon eine lange Zeit. Anette ist Geschäftsführerin der Leader Region Triestingtal www.triestingtal.at und ich denke der Plan hat ihr gut gefallen. Wir vereinbarten einen Termin zur Besichtigung gemeinsam mit dem Umweltgemeinderat Gerhard www.gerhardleutgeb.at . Am 26. Juli traffen wir uns und sind gemeinsam zur Quelle gegangen. Danach haben wir die alten Pläne durchforstet und ein paar interessante Details entdeckt. Die Quelle wurde in den 40 er Jahren errichtet und die Versorgungsleitung sollte Ende der 80 er Jahre fertiggestellt werden. Wir haben leider noch keine Hinweise gefunden, warum das nicht geschehen ist. Es spielt auch keine wichtige Rolle. Jetzt sind wir auf der Suche nach einem Bauherrn oder Spezialisten für Wassertechnik und hoffen bald auf eine professionelle Begutachtung um die Arbeit und damit verbundenen Kosten einschätzen zu können. Von den bisherigen Kontaktaufnahmen gibt es noch keine passende Rückmeldung. Es ist Urlaubszeit und verständlich. Der 15. August war ein heißer Tag. Fritz und ich waren zu einem jährlichen Treffen im Wald eingeladen. Constantin, Vici und Ihre Freunde kamen spontan zum Schwimmen. Auf unserem Grund befindet sich unterirdisch ein Sammelbecken, die Wasserzisterne, die durch eine Leitung mit der 450m entfernten Quellfassung verbunden ist. Vor Jahrzehnten, als wir die Grundstücke erworben haben, hatten wir vorsorglich den seitlichen Zugang zugeschüttet und durch einen Kanaldeckel ersetzt. Wir hatten damals drei kleine Kinder und wollten sicher gehen, daß sich niemand verletzt oder auf andere Ideen kommt. Sie hoben den schweren Deckel mit vereinten Kräften und stiegen hinab in die Dunkelheit. Es bot sich ein finsterer Raum in erstaunlich guten Zustand nach so vielen Jahren..... Fortsetzung folgt.........
- DER GLÜCKLICHE SISYPHOS
Camus vergleicht uns Menschen mit der mythologischen Figur des Sisyphos. Dieser arme Kerl muss einen schweren Stein immer aufs Neue einen Berg hinaufrollen. Der Stein rollt nämlich stets wieder hinunter, sobald Sisyphos oben angekommen ist. Unser Leben gleicht nach Camus also einer «Sisyphusaufgabe», einem sinnlosen Unterfangen, ohne Zweck und ohne Erfolg. Camus meint aber: «Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen». Albert Camus hat als Denker des Absurden die Philosophiegeschichte geprägt. Warum zum Teufel soll dieser Sisyphos glücklich sein, fragt man sich. Camus meint, Sisyphos erkenne, dass der Fels allein seine Sache ist: «Sein Schicksal gehört ihm». Darin bestehe sein Glück. Dasselbe gelte für uns Menschen: In einem gottlosen Universum gibt es keinen Plan, ausser wir Menschen schmieden ihn. Treffpunkt 10.30 bei Christiane und Fritz. Nach einer Stärkung ging’s los, bepackt mit Werkzeugen, Kübeln und Getränken. Kristin, Wolfgang, Andre, Constantin, Fritz und Christiane gingen gut beschuht an einem traumhaften Herbsttag im Sonnenschein ohne Nebel, obwohl in Wien und Umgebung der Nebel noch tief lag, in den Wald … zur Quelle. Vollbeladen mit Fragen und der Hoffnung das zu entdecken, was uns einen Schritt weiterbringen könnte. Schweigsam und vorsichtig setzten wir Schritt nach Schritt im unwegsamen, sehr schräg geneigtem Gelände immer den Blick auf das nasse Laub gerichtet unter dem sich die rutschigen Äste verstecken. Wiedereinmal spannte ich einen bunten Faden von Baum zu Baum, auf der Suche nach dem idealen Weg durchs Dickicht, der uns beim Rückweg hoffentlich helfen wird. Dort angekommen. Begann die Inspektion und ohne Absprache, wußten alle, was sie tun werden. Wolfgang und Fritz begannen mit dem Ausschaufeln des Lehms aus dem Betonbecken. Viel, sehr viel und noch mehr Lehm wurde entfernt, bis Andre genug sehen konnte um bis zum Bauch in das Auffangbecken der Quelle einzutauchen, um noch mehr Lehm zu entfernen und nach und nach die Beckengröße zu erfühlen. Dabei begannen Kirstin und Ich den Waldboden von vermorschtem Geäst und vermodernden Bäumen zu „ordnen“, was soviel bedeutet, daß wir rund um die Quelle das Holz schlichteten. Damit rundherum ein sichereres Gelände für einen Zugang entstehen kann. Steine wurden gesammelt, um sie später beim Quellenlauf wieder ab zu legen. Von Zeit zu Zeit hörten wir Rufe aus der Quelle. „Ich hab was gefunden!“, „hier ist eine zweite Kammer!“, und dann war Andre am Ursprung! Dem Einlauf des Wassers aus dem Berg in die Auffangkammer. Voller Lehm aus dem kaltem Wasser und glücklich. Wer kann schon davon erzählen an einem solchen Ort gewesen zu sein. Kurzfristig versuchten wir an der hinteren Seite der Quellkammer eine bessere Möglichkeit zur Reinigung des Becken zu finden, was sich aber als Sackgasse entpuppte. Weiter ging es mit der Lehmausschöpfung bis Andre, schon fröstelnd erkannte, daß es unmöglich ist den restlichen Lehm aus der Tiefe auf diese Art und Weise auszuschöpfen. Es muss eine andere Lösung gefunden werden. Wolfgang und Andre krochen noch Mal ins Becken und erfühlten einen Stoppel am Ausflaufrohr, an den sich Fritz erinnert hatte, der offensichtlich vor Jahrzehnten zur Unterbrechung der Wasserleitung sorgen sollte. Wir liessen den Stoppel wo er ist und werden im Frühjahr nach einigen wichtigen Vorbereitungen den Versuch wagen und und den Stoppel entfernen. Aber das ist ein weiterer Schritt. Da nun gefühlt werden konnte, wo sich Zufluss, Abfluss, Überlauf und die Kammern befinden, konnte Constantin beginnen seitlich zu graben um im Idealfall den Anfang der Rohrleitung freizulegen. Mit kraftvollen Aushebungen schaufelte er die nasse Erde. Er kämpfte sich durch das tiefe Wurzelwerk der Bäume, angetrieben durch das Gefühl etwas entdecken zu können. Andre und die anderen spornten ihn an….. dann das ersehnte und erleichterndes Geräusch: Metallschaufel auf Metallrohr! Ein Glücksmoment den wir alle durch unsere spontanen Ausrufe der Begeisterung begleiteten. Das Becken füllte sich immer wieder mit dem Wasser aus dem Berg und begann schneller zu fliessen. Es erfüllte uns mit prickelnder Energie und wir platzierten die Findlinge. Constantin verschwand gedanklich in der Wasserwelt und half euphorisch dem fliessenden Wasser einen Weg durch den Waldboden zu finden. Wir befestigen in den nächsten Tage ein weiteres Auslaufrohr nach Anleitung des Brunnenmeisters und werden über die nächsten Monate in regelmässigen Abständen die Menge des Wasser messen und die Wasserqualität prüfen lassen. Wir wurden während den letzten Stunden von einer magischen, energiereichen Atmosphäre begleitet und auf dem Heimweg von einer traumhaften, herbstlichen Abendstimmung mit Nebel und Sonnenschein belohnt. Da hält man inne und bleibt stehen, um den Anblick und den einmaligen Augenblick ein paar Minuten wirken zu lassen und zu geniessen. Fortsetzung folgt....
















